Man rührt eine große obere Tasse voll Haberkernen in siedendes Wasser ein, rührt darin, bis es kocht, salzt es, läßt es eine halbe Stunde kochen, nimmt dann eine Hand voll Haberkernen, röstet diese in heißem Schmalze schön hellbraun, richtet die Suppe an und schüttet das Geröstete darüber hin.
Man kann die Haberkernen auch wie Gries in siedende Fleischbrühe einrühren und eine halbe Stunde kochen. In diesem Falle braucht es nicht geschmalzt zu werden und schmeckt gang vorzüglich und befördert die Gesundheit.
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Bevor jemand fragt: Nein, gekocht habe ich diese Rezepte noch nicht, würde mich aber freuen, wenn jemand sie nachkocht und einen Kommentar schreibt :)
Die Rezepte stammen aus alten Kochbüchern aus dem 19. Jahrhundert (so ca zwischen 1850 und 1900) und wurden von mir so abgetippt, wie sie gedruckt worden sind - Grammatik oder Rechtschreibung mögen also bitte nicht kritisiert werden.
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Fotograf(in): Hans Braxmeier