UNSTERBLICH, dank ... !? 😎

muelli(74)
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7y

Auf meine Frage an den befreundeten Imker, ob er mir nicht mal ein bisschen Propolis besorgen könne, schmunzelte er lediglich und versprach mir am nächsten Tag etwas vorbeizubringen.
Der gute Mann hielt Wort, nur war das was er mir in die Hand drückte, nicht das was ich erwartet hatte.

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( Dieses Foto und all die darauf folgenden, sind meine. 😎 )

Etwas verdutzt starrte ich die drei unförmigen Bälle an, kannte ich Propolis bisher doch nur als Tinktur und der Bienen Mann krümmte sich vor Lachen, als er meine Überforderung mit dem gar nicht so kleinen Geschenk bemerkte.
Ich solle es mit dem Hammer zerschlagen, ließ er mich wissen und die kleinen Stückchen essen oder zu einer Tinktur verarbeiten.
Er selbst stille seine Zahnschmerzen mit diesem Zeug, verriet er mir und schwor das es nichts besseres gäbe.
Dann verschwand er wieder.

WAS? DU HAST NOCH NIE VON PROPOLIS GEHÖRT?
Dann hier eine kurze Erklärung: animiertes-lehrer-bild-0031

Die Propolis (griechisch προ pro, deutsch ‚vor‘ und πόλις pólis ‚Stadt‘, wegen des häufigen Vorkommens an den Fluglöchern von Bienenstöcken), auch Vorstoß, Stopfwachs, Bienenharz, Bienenleim, Bienenkittharz, Kittharz oder Kittwachs genannt, ist eine von Bienen hergestellte harzartige Masse mit antibiotischer, antiviraler und antimykotischer Wirkung. Propolis ist ein Gemisch aus vielen unterschiedlichen Stoffen, deren Zusammensetzung stark variieren kann.
Da in einem Bienenstock die Insekten auf engem Raum bei etwa 35 °C und hoher Luftfeuchtigkeit zusammenleben, herrschen dort ideale Bedingungen für die Ausbreitung von Krankheiten. Deshalb dient Propolis den Bienen zum Abdichten von kleinen Öffnungen, Spalten und Ritzen sowie gleichzeitig dazu, in den Stock eingeschleppte oder vorhandene Bakterien, Pilze und andere Mikroorganismen in ihrer Entwicklung zu hemmen oder abzutöten. Hierzu werden verschiedene Oberflächen, wie beispielsweise das Innere der Wabenzellen für die Brut, mit einem hauchdünnen Propolisfilm überzogen. Im Bienenstock vorhandene, von den Bienen nicht entfernbare Fremdkörper oder Unrat werden ebenfalls mit diesem Stoff abgekapselt.[1]
( QUELLE: https://de.wikipedia.org/wiki/Propolis )

Was für die Bienen gut ist, kann dem Mensch nicht schaden und so wird dieses „ Abfallprodukt „ seit je her von ihm aus dem Bienenstock stibitzt und das nicht ohne Grund.
Dieses wachsartige Produkt besticht unter anderem durch seine antibakterielle, antimykotische und antivirale Wirkung auf den Organismus des Körpers, … sagt man.
Es stärkt das Immunsystem, bekämpft die zellzerstörenden freien Radikalen und selbst gegen Krebs soll dieses kleine Wundermittel helfen.
Äußerlich wird es zur besseren Wundheilung eingesetzt und soll auch den Pilzkrankheiten auf der Haut zu Leibe rücken.
Ich habe nichts von dem, aber man weiß ja nie was da noch kommen mag!?

Die alten Ägypter benutzten den Bienenharz, wie das Propolis auch genannt wird, zum einbalsamieren ihrer Mumien.
Zwar habe ich kein Interesse an irgendeiner Form der Leichenmumifizierung, aber interessant finde ich das Zeug allemal, nicht zuletzt wohl auch deswegen, da es mir vor einigen Jahren mal gelang mit einer Propolis Tinktur eine bösartige Zahnfleischentzündung zu heilen.

( RANDNOTIZ:
Kiefernharz, wer kennt es nicht, ist dem Produkt der Bienchen sehr ähnlich in der Anzahl seiner lebensbejahenden Wirkstoffe und wird daher auch gerne als das vegane Propolis bezeichnet.)

Nun ist mein Plan, mir täglich ein Löffelchen vom Bienen Müll zu gönnen und somit unsterblich zu werden, sind doch die Vorteile für die Gesundheit nicht von der Hand zu weisen.
Daher machte ich mich, wie es sich für einen Punk gehört, im D.I.Y. Style ans Werk meine eigene Tinktur herzustellen und glaubt mir, es ist denkbar einfach.
Das schwierigste war, den Klumpen klein zu kriegen.

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Wie besessen drosch ich auf die in ein Handtuch eingewickelte Kugel mit dem Hammer ein, bis sie endlich nachgab und in kleine Klümpchen zerfiel.
Anschließend kam das klebrige Zeug in die „ Häxel Maschine „ und wurde so gut es ging zermahlen.

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Das Pulver in die Gläser gefüllt, mit reinem 70% Ethanol übergossen, Deckel drauf und fertig.

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3 Stunden später.

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Jetzt muss die Brühe etwa anderthalb Monate stehen, hin und wieder wird geschüttelt, nach Ablauf der Zeit gefiltert und in Fläschchen gefüllt.
FERTIG und der Unsterblichkeit steht nichts mehr im Wege.

Obwohl, doch!
Alt werden muss man sich finanziell leisten können und da sieht es, nicht zuletzt durch eine nicht kommen wollende Rente, ziemlich mau aus.
Was soll´s, ich habe ja jetzt eine neue Quelle aufgetan und verkaufe einfach mein neues Produkt und wer sich einmal die Preise für so ein kleines Fläschchen Propolis Tinktur in der Apotheke ansieht, der weiß das man damit reich werden kann, so denn es viele Kunden gibt die auch unsterblich werden wollen.
Es bleibt spannend.

Spannend fände ich es auch, wenn es fröhlich weiter ginge mit einem groß angelegten …

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… aus allen Richtungen, auch zur Weihnachtszeit und wenn noch mehr Leute dieses Knöpfchen drücken.

PUSH THE BUTTON AND …

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PS. Sollte jemand von Euch schon Erfahrungen gesammelt haben, in der Herstellung von Propolis Tinkturen, wäre ich sehr dankbar darüber diese mit mir zu teilen.

Danke und bis bald. 😎

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