Die purpurnen Flüsse ist ein Krimi und Psychothriller aus dem Jahr 2000. Die Story spielt in der abgelegenen Universitätsstadt Guernon in den französischen Alpen. Dort ereignet sich ein Mord an dem Bibliothekar der Universität, der bestialisch misshandelt wurde. Zur Aufklärung des Mordes wird aus Paris der Kriminalkommisar Pierre Niémans entsandt. Doch bald zeigt sich, dass es sich nicht nur um einen Mord handelt, sondern dass ein Serienkiller sein Unwesen treibt. Jeder der Morde trägt eine symbolische Sprache mit dezenten Hinweisen auf den Mörder und sein Motiv. Meistens sind die Opfer auf schreckliche Weise misshandelt worden, bevor sie getötet wurden.
Der Film erinnert etwas an den Film "Sieben", wo ebenfalls jeder Mord eine eigene symbolische Handschrift trägt. Es ist ein echter Psychothriller, so wie es das Genre vorsieht: Ein Serienkiller mit düsteren Motiven, ein smarter Kriminalkommissar und eine sich immer mehr entblätternde Verschwörung. Hier ist Spannung garantiert, mich hat jedenfalls dieser Film es geschafft von der ersten bis zur letzten Minute zu fesseln. Hinzu kommen die bildgewaltige Kulisse der französischen Alpen und die gut gespielten Charaktere. Insgesamt ein empfehlenswerte Psychothriller, der Fans dieses Genres nicht enttäuschen wird - einen Daumen hoch.