Zunächst möchte ich auf das Buch von Prof. Dr. Arnold Ehret "Die schleimfreie Heilkost" verweisen, bevor ich nun ein paar seiner Hauptaussagen hier wiederhole. Für diejenigen, die sich wirklich mit Gesundheit auseinandersetzen wollen und sich mit "unerklärlichen Krankheiten" der heutigen Wissenschaft nicht Zufrieden geben, eignet sich dieses Buch hervorragend.
Augenscheinlich mag seine Literaturarbeit und seine Studien, die er an vielen Patienten und sich selbst durchgeführt hat, meine Arbeiten auf diesem Blog widersprechen. Das liegt daran, dass die Naturheilkunde andere Grundannahmen hat als Dr. Ehret. Während ich bisher auf Mittel der Naturheilkunde zurückgegriffen habe, allerdings nie mich auf Prämissen ausgeruht habe, sondern es mir vorrangig um Selbstexperiment geht und ich durch meine Erfahrungen vielen Aussagen des Dr. Ehret zustimmen darf.
Die heutige Prämisse in allerlei Diäten, Wissenschaften, Ernährungsberatern, ist, dass der Körper gesund ist, wenn man einfach nur "die richtige" Nahrung zu sich nimmt. Der Körper bräuche nur die richtigen Nährstoffe, was durch die heutige Lebensmittelindustrie uns sowieso versaut wurde.
Also können wir doch gerne mal auch diese Prämisse über Bord werfen, weil wir eh nicht an "perfekte" Nährstoffe kommen.
Wirft einfach mal alles weg, was ihr bisher denkt zu wissen, was richtig und falsch sei. Durch eure engstirnige Doktrine, dass es nur eine wahre Wissenschaft heute gibt, erschwert es einem offen für neue Eindrücke zu sein, da ja eh alles schon perfekt vorgegeben ist. Und aufgrund vieler Menschen, die sich auch diesen Themen gewidmet haben, und eventuell daran gescheitert sind, weil sie nicht wussten, wie sie es umsetzen sollen, wurden sie als esoterische Extremisten abgestempelt. Diese Paradebeispiele blockieren viele Menschen daran sich damit zu beschäftigen, weil es schlichtweg einfacher ist der materialistischen Wissenschaft Wert zu schenken, obwohl es nicht mal erklären kann, woher die Krankheiten kommen.
Dass die materialistische Wissenschaft es nicht erklären kann, verleitet dann gleichzeitig die Leute an Religionen zu glauben, welche einen einreden, dass Dämonen die Ursache der Krankheiten seien, was wiederum ein Trugschluss ist.
Der Körper ist bestimmten biologischen Naturgesetzen unterworfen, die wir lernen zu verstehen:
Prof. Dr. Ehret plädiert vollkommen darauf, dass es nicht ausschließlich um Nährstoffe aufnehmen geht, sondern darum die vorhandenen Giftstoffe im Körper auszuleiten. Der Körper braucht durchaus ein paar Nährstoffe, doch nicht in diesem großem Maße, wie wir es heute in allerlei Bereichen zu hören bekommen. Der Austausch von Mineralien ist sehr gering.
Doch was sind diese Giftstoffe, die er meint?
Es ist Schleim und Eiter (abgesonderte Blutkörperchen).
Dieser Schleim und Eiter wird gebildet durch schleimbildende Lebensmittel, die folgend sind:
- jegliche tierische Produkte (Milch, Eier, Fleisch) (wegen den zu hohen Eiweiß-Gehalt)
- Hülsenfrüchte
- Kartoffeln (vorrangig wegen der Stärke)
- Reis
- Nüsse
- Getreide (vorrangig wegen den Gluten)
- Fette und Öle
V.a. Glutenhaltige und stärkehaltige Lebensmittel sind schleimbildend, da sie wie ein Kleister im menschlichen Organismus agieren, sowie stark Eiweißhaltige Produkte.
Der Körper ist ein Röhrensystem. Diese Nahrungsmittel verstopfen unsere Poren, wodurch die Zellen kein Sauerstoff transportieren können. Kurzgesagt behindert also der Schleim die Sauerstoffversorgung.
Wieso Prof. Dr. Ehret's Studien nicht anerkannt werden, liegt daran, dass niemand weiß, was den Körper antreibt. Sind es die Nährstoffe nach den materialistischen Grundannahmen, oder ist es etwas Immaterielles, was den Körper bewegt.
Da ich nicht weiter auf die Thematik eingehen möchte, sondern lediglich darauf aufbaue, verweise ich auf @woelfchen 's Blog, welcher sich intensiv damit beschäftigt.
Kurzgesagt: Es ist das Immaterielle, welches den Körper antreibt.
Und natürlich ist es das Immaterielle, wie auch immer man es nennen mag (Orgonenergie, Lebensenergie, der Geist der den Körper bewohnt, usw), mit den wir eine Verbundenheit spüren, wodurch wir uns bewegen.
Fasten
Was ist Fasten und wieso machen es so viele Menschen?
Fasten ist ein natürlicher Heilungsprozess der Natur. Dies können wir auch in der Tierwelt beobachten: Wenn ein Tier krank ist, dann isst es nichts. Denn wenn man isst, dann verhindert man die Ausscheidung von Stoffen, weil der Körper mit dem Konsum neuen Essens damit beschäftigt ist, diese zu verarbeiten.
Der Körper ist nicht in der Lage neu aufgenommene Lebensmittel und bereits vorhandene Giftstoffe gleichzeitig zu neutralisieren. Da die bereits vorhandenen Giftstoffe bereits im Körper gebunden sind, sind sie zweitrangig, da sie keinen weiteren Schaden anrichten. Der Schaden wird dadurch angerichtet, wenn Giftstoffe in der Blutbahn zirkulieren.
Dahingehend ist es eben auch sehr wichtig, dass man sich erstmals bewusst ist, wie der Körper arbeitet und dann sich ganz genau überlegt, wie man seine Entgiftung gestaltet. Durch das Wissen, wie der Körper arbeitet, braucht man sich nicht verunsichern zu lassen, wenn es einem mehrere Tage während des Fastens nicht sehr gut geht. Dass es einem nicht gut geht ist die Folge davon, dass die gebundenen Giftstoffe durch bestimmte Lebensmittel gelöst werden, dann frei in der Blutbahn zirkulieren bevor sie ausgeschieden werden.
Das bedeutet: Jemand der vor bspw. 40 Jahren Medikamente eingenommen hat und anfangt zu fasten, wird diese Medikamente im Körper lösen können und damit die Folgeerscheinung erleiden, dass er sich fühlt wie auf diesem Medikament bevor es ausgeschieden wird.
So funktioniert also der Körper auf natürliche Weise.
Es ist wichtig kleine Schritte zu machen und den Körper nicht zu überfordern, andernfalls kann durch Loslösung der chronischen Vergiftung der Körper davon sterben, da viel zu viele Giftstoffe im Körper zirkulieren.
Dies ist auch die Angst welche die Menschen daran hindert überhaupt mal anzufangen.
Frisches Obst agiert wie ein Lösungsmittel im menschlichen Organismus: Es löst also allerlei Giftstoffe.
Während frisches Gemüse diese Stoffe wiederum bindet und ausscheidet.
Bis man zu echten Lebensmitteln zurückgreift, also frisches Obst und frisches Gemüse ohne es zu Kochen, bedarf es eine lange Umgewöhnungszeit, an der viele Menschen scheitern.
Durch die Loslösung von Stoffen können nämlich folgende Symptome auftreten: Kopfschmerzen, Durchfall, Schwindel, usw.
Wenn man ein Alles-Esser ist, dann ist es erstmals sinnvoll das Essen zumindest zu minimieren. Von 3 Mahlzeiten auf 2 Mahlzeiten, auf eine Mahlzeit mit der Zeit. Die Mahlzeiten immer kleiner zu machen, und gegebenenfalls die Zutaten zu reduzieren. Dadurch, dass wir weniger essen, wird der Körper zumindest schon mal nicht weiter zu groß belastet, womit er nicht klarkommt. Augenscheinlich mag es die Verdauung alle Zutaten verwerten können, da der Stuhlgang "normal" aussieht, allerdings sind die Darmschleimwände verrottet und verhärtet. Durch eine Teilkost wird damit also ermöglicht, dass der Körper ausschließlich eine Zutat verwerten muss und den Rest der Zeit seinen natürlichen Heilungsprozess nachgehen kann.
Der Grund, warum Fleischesser, die nur 1 Mahlzeit am Tag Fleisch essen, gesünder sind als Vegetarier, ist der, dass Vegetarier sich mit allerlei "gesunden Nahrungsmitteln" vollstopfen und den Körper somit nicht die Ruhe und Zeit geben Giftstoffe abzutransportieren.
Der Grund, warum Vegetarier meist schlechter aussehen und schlimme Symptome haben, sind die, dass das Gemüse Giftstoffe löst, welche nun in der Blutbahn zirkulieren, und dann meist nicht abtransportiert werden können, weil weiteres einfach gegessen wird und der Abtransport z.B. durch ein Abführmittel nicht unterstützt wird, sondern entgegengewirkt.
In meinem Blog konntet ihr ein wenig mitverfolgen, wie ich meine Entgiftung über die letzten Jahre gestaltet habe.
Mir war es erstmals sehr wichtig mich komplett von industriellen Zucker zu lösen - also industriell hergestellte Süßigkeiten. Somit ist mein Körper zumindest von dem befreit, sodass ich auch keinerlei Verlangen danach habe, und das war auch schon sehr anstrengend.
Dies habe ich so gestaltet, dass ich am Tag 1 Mahlzeit gegessen habe, was Kartoffeln mit Fleisch war, und Kombucha und Milchkefir als Abführmittel genutzt habe. Dadurch habe ich eine Fastenzeit von 24 Stunden eingehalten.
Nun bin ich frei von Süßigkeiten und möchte mich weiter in die Richtung bewegen:
Weniger essen, Fastzeiten einhalten, Kombucha als Abführmittel nutzen, und langsam von Fleisch und Eier, also Eiweißhaltigen wegkommen. Milchkefir trinke ich seit Februar nicht mehr und habe auch dementsprechend starke Symptome von Durchfall gehabt, da im Milchkefir enorm viele Eiweiße enthalten sind, die der Körper nicht braucht und lediglich verstopfen. Mittlerweile habe ich vollkommen auf Milch verzichtet.
Es geht bei mir nicht darum von Heut auf Morgen alles komplett umzuwerfen und mich selbst dadurch in Gefahr zu bringen, sondern schrittweise vorzugehen. Dies erfordert Disziplin und ich muss auch damit klarkommen, wenn es mir mal nicht so gut geht und dementsprechend aussehe, weil ich den natürlichen Entgiftungsprozess der Natur Raum gebe.
Dadurch, dass ich nun soviel Wissen und Erfahrung gesammelt habe, möchte ich komplett auf tierische Produkte verzichten, da sie sich in Harnsäure umwandeln und sich in den Gelenken ablagert, was zu chronischen Krankheiten führt.
Nun, das dauert Zeit. Lange Zeit, doch ich hab mich schon vor mehreren Jahren auf den Weg gemacht und möchte mein Wissen auch anwenden, sonst wäre es nutzlos.
ok reicht erstmal wieder ~ lest das Buch, lest andere Bücher, macht euch euer eigenes Weltbild ~