Bildquelle:
Heute möchte ich Euch eine Methode vorstellen, mit der man in schnellerer Zeit bessere Software schreiben kann und die sich wunderbar zum Lernen sowie zum Wissenstranfer eignet: Paarprogrammierung
Hierbei setzen sich zwei Personen an einen Computer, um zusammen eine Aufgabe zu erledigen.
Die Art und Weise, wie eine solche Sitzung abläuft, hängt vom Wissenstand der beiden Personen sowie dem Ziel ab, das mit der Sitzung verfolgt wird.
Dient die Sitzung dem gegenseitigen Unterstützung, da beide Personen einen ähnlichen Wissensstand haben?
In diesem Fall sollten sie vorher absprechen, in welchem Turnus die Tastatur zwischen den beiden Personen gewechselt werden soll.
Oder hat eine der beiden Personen einen deutlichen Wissensvorsprung und dient die Sitzung dem Wissenstransfer, wie das Programm funktioniert bzw. dem Lernen einer neuen Programmiersprache/-methode?
In diesem Fall ist es wichtig, dass der Lernende an der Tastatur sitzt, um die Geschwindigkeit festzulegen. Denn oft geschieht es, dass der Experte den Code in hoher Geschwindigkeit herunterschreibt und der Lernende daneben sitzt und versucht, sich das zu merken. Wer schon einmal im einem Programmierkurs gewesen ist und nach einer größeren Lektion versuchte, das soeben "gelernte" Wissen nun selbst anzuwenden, wird bestätigen können, dass sich erst zu diesem Zeitpunkt die Schwierigkeiten zeigen.
Damit ist auch klar, dass die Generierung von neuen Funktionen unter Zeitdruck und die Aufgabe der Wissensvermittlung nur äußerst schwierig miteinander zu vereinbaren ist.
Vorteile:
Nachteile: