Obwohl dieser Sommer ein wahrer Höllen-Sommer war, entpuppt ein Blick aus dem Fenster, dass trübes Wetter auch nicht immer glücklich macht. Ja es animiert zum Nachdenken. Deswegen heute mal ein kleines Gedicht zum Alt werden. Ich hatte dieses Gedicht hier schon mal drin, aber meine Beiträge erreichen wohl nie den Wert der erforderlich ist um dauerhaft in den Blockchain zu bleiben. Naja, dann muss ich mich wohl wiederholen.
Dieses Bild von Pixabay fand ich sehr passend.
Ein Blick zurück
Fort, hinfort, spült mich die Uhr
und meine Tränen kleben am Kalender.
Die Jahre sind wie Tage weg geronnen.
Wohin nur sind die warmen Herbstzeitlosen?
Nimm meine Hand, die heute nur noch Händchen ist,
ein Spiegel meiner Selbst, im Wind der Zeit geräuchert,
so oft du kannst in deine warmen Finger.
Hier spüre ich: Ich lebe noch, ich bin, ach Sommer,
wo bist du geblieben?
Mein Leben ist schnell galoppiert,
mit wilden, schönen Szenen.
Nun sitz´ich hier, ganz angestaubt,
wer hat mir meine Zeit geraubt?
und könnte ewig gähnen!
© rob alphanostrum
Bild: Pixabay