Geld! Wer hätte nicht noch mehr davon — was andere erreicht haben, muß doch auch für mich möglich sein, oder? Und die Realität? "Das ist mir nicht vergönnt!" — "Geld verdirbt den Charakter!" — "Geld allein macht auch nicht glücklich!" — Und so bleibt alles, wie es schon immer war.
Dieser Angelegenheit näher auf den Grund zu gehen, ist mein Anliegen mit einer kleinen Geld-Serie. Aber: Bitte nicht einfach nachmachen — es könnte sonst klappen! 😀
Als Rachel, @asperger-kids, in ihrem Artikel "Oh Gott, wir sind pleite" ihre persönliche Version niederschrieb, wurde ich in einigen Punkten an mich aus früheren Tagen erinnert.
So verschenkten (und verkauften) wir in Deutschland vor gut 3 Jahren auch unser gesamtes Hab und Gut — packten auch das Notwendige in einen Rucksack (und eine Reisetasche) — und brachen auch ins Unbekannte auf. Und auch uns sagten alle: "Das schafft ihr finanziell nicht!" — Oh je, hoffentlich kommt nichts dazwischen! Die latente Angst vor der Pleite war gesetzt.
Und so wie Rachel ihren Weg aus dieser Krise beschrieben hat, möchte ich daran anknüpfen und meine Version zum Besten geben. Mir scheint es sehr wichtig, wenn mehr über das Thema "Geld" und die "Panik vor der Pleite" geschrieben wird. Mein Eindruck ist nämlich, daß dieser Bereich weniger individuell als mehr universell ist. Mehr Menschen, als gemeinhin angenommen, plagen sich mit ähnlichen Panikgedanken beim Thema "Geld". Zumal diese Form der Energie immer knapper zu werden scheint oder/und immer mehr Menschen an einen Systemausstieg denken, der dann solche Ängste im Schlepptau hat.
Auch wenn der nachfolgende Themenkreis nicht nur mich allein betraf und betrifft, schreibe ich aus meiner Sicht und verwende die "ich"-Form. Und es gibt zwei Fortsetzungen davon. Bitte dran bleiben!
Ich war mit meiner Geldsituation nicht zufrieden. Ich mußte mir nach unserer Ausreise aus Deutschland etwas einfallen lassen, um auf Dauer — besonders im Ausland — mit diesem Thema in Frieden leben zu können. Ich war es leid, immer wieder bei unvorhergesehenen Kosten in Streß und Panik zu geraten, bald pleite zu sein. Schlimmer noch empfand ich die zwischendurch auftretenden heftigen Attacken von Verarmungswahn. All das kannte ich aus Deutschland noch sehr gut.
So begab ich mich auf eine Reise nach den Möglichkeiten, "Mein Thema mit dem Geld" endlich zu bearbeiten. Von den Fehlzündungen berichte ich weniger, vielmehr stelle ich das hier in den Mittelpunkt, was für mich persönlich hilfreich war. Immerhin dauerte dieser Prozeß und verlief nach dem Motto "Trial & Error". So entdeckte ich durch "Zufall" die Methode "Access Conciousness". Wow!
Diese Methode verändert den Umgang mit den eigenen Gedanken, Gefühlen und Vorannahmen auf die sprichwörtlich "magische" Weise. Wie soll das funktionieren? Eine Feststellung von "Access" ist die, daß Aussagen über die Welt und mich selbst nicht durch mich selbst in mein Wertesystem gelangt sind, sondern zu einem übergroßen Anteil — über 90% — durch "andere". Somit lebe ich zum größten Teil die Realität "anderer": meiner Eltern, Erzieher, Lehrer, "das, was Zeitung/TV zeigen" usw. Ich habe die Bewertung "anderen" abgekauft, wie es "Access" formuliert, und zu meiner eigenen gemacht. Bin dabei aber felsenfest davon überzeugt, es sei schon immer meine ur-eigene Meinung gewesen.
— Man möge einen Moment inne halten und sich diesen Aspekt einmal in Ruhe vor Augen führen. — 21, 22, 23 … —
Unter Zuhilfenahme von "Access" bekomme ich einen Hinweis, ob dieser Gedanke, dieses Gefühl oder diese Vorannahme, die ich im Moment habe, einen Ursprung in mir selbst hat, mir also eigen ist oder nicht. Sofern es nicht zutreffen sollte, daß es meine Überzeugung ist, hat "Access" für mich eine Möglichkeit bereit, diesen Fremd-Gedanken, dieses Fremd-Gefühl, diese Fremd-Vorannahme zu tilgen. "Schwupps-di-wupps" bin ich all das los, was nicht zu mir gehört. Na ja — theoretisch. In praxi hat man schon einiges an Arbeit zu verrichten, um die Spreu vom Weizen zu trennen. Es wird sich aber lohnen. Letzten Endes kann es bedeuten, daß ich dahin gelangen kann, ein Leben ohne Bewertungen zu führen. Dann verfüge ich über einen sehr weiten Sicht-Winkel auf das Leben.
Ein kurzes Video von und mit dem Co-Founder von "Access", Dr. Dain Heer, erläutert einen 5-Schritte-Prozeß, sein Leben mit Erfolg zu kreieren. Dabei werden hinderliche Überzeugungen auf "magische" Weise neutralisiert. Man möge sich daran nicht stören, was im ersten Augenblick befremdlich erscheint. Wer sich durch diese Methode — wie ich — angesprochen fühlt, wird sowieso weiter recherchieren und der "Magie" auf die Spur kommen.
Dieses "Access Conciousness" war für mich Schlüsselerlebnis und Startpunkt zugleich, um eine neue Beziehung zu Geld zu finden und aufzubauen. Ich hatte erstmalig ein brauchbares Werkzeug für mich erschlossen, mit dem ich nicht nur dieses Thema angehen konnte. Zum Glück hatte ich am Anfang keine Ahnung davon, wie umfangreich und vielschichtig das Thema Geld ist. "Access" diente mir auch bei anderen Themen zur Klarheit, Klärung und Lösung. Und es hat noch lange nicht ausgedient...
Was konntest du für dich aus diesem Artikel mitnehmen? Hat er dich inspirieren können? Wie ist deine Erfahrung mit dem Thema "Geld"? Schreib´ ein Posting...
Die Fortsetzung behandelt einen sehr pragmatischen Komplex, der nach der ausgiebigen Beschäftigung mit "Access" auf mich "zufällig" zusteuerte, nachdem meine Gedanken, Gefühle, Bewertungen, Annahmen und Überzeugungen zum "Geld-Thema" einigermaßen klar waren. Stay tuned!
Und stets "An die Freude!" 🇨🇷