Hach! Die Überleitung zum Sommer war wirklich kontrastreich, aber es hat sich gelohnt. Seit zwei Tagen sammle ich die wärmenden Strahlen ein. Sei es beim Laufen, Radfahren oder beim Spaziergang mit dem Vierbeiner. Und ich muss sagen: Es ist sagenhaft. Die Laune ist auf dem Höhepunkt, Sport macht wieder Spaß (20km gelaufen in den letzten zwei Tagen) und das Allerbeste: Die nächsten Tage bleibt es auch weiterhin schön.
... der Vierbeiner findet das Wetter super!
Jaja, Großstadt ist halt nicht Dorf und mit steigenden Temperaturen scheinen sich auch die Gemüter einiger Menschen zu erhitzen. Sommerfelgen aufs Auto und mit überhöhter Geschwindigkeit über rote Ampeln rasen scheint hier en vogue zu sein. Oder in 30er-Zonen zu Überholmanövern ansetzen und somit Unfälle zu provozieren - Alles quasi live erlebt. Auch den von Pech verfolgten Radfahrer, den eine Fahrerin beim Abbiegen übersehen und erwischt hat. Und dabei wollte sie doch nur schnell noch über orange-rote Ampelphase brettern, um keine 300 Meter am Ende der Stauschlange anzudocken. Und das alles passiert eher im Randbereich.
Ein Priese Großstadt? Pommes an einer Kreuzung. Hier geht immer was
In Stadtteilen, in denen man die Miete nicht mehr zahlen kann, geht's noch mehr zur Sache. Junge Menschen mit dicken Portemonnaies - Woher haben die eigentlich so viel Knete? - fahren Protzkarren oder Protzfahrräder. Auf einen Quadratmeter kommen bei Sommertemperaturen etwa fünf Menschen, die sich aneinander reiben. Konflikte sind vorprogrammiert. Selbstgesetzter Zeitdruck resultiert in Frust. Gegenseitiges Anschreien. Theater! In 20 Minuten bin ich Zuhause und hier ist Ruhe, zumindest die meiste Zeit. Das reicht!