Ich war am Freitag auf der IBC Amsterdam. Einer der größten Broadcast Messen. 
Aber diesmal war es irgendwie anders. In meinem Hotel, was ich immer habe, war es morgens beim Frühstücksbuffet verdammt leer. Nicht der gewohnte Trubel. Auch auf dem Weg mit dem Zug zum Messegelände war es normal voll, würde ich sagen.
Was komplett fehlte, war das Anstehen, um sich sein Badge zu holen. Die letzten Jahre war das immer eine lange Schlange. Diesmal bin ich quasi ohne Anstehen sofort rein gekommen.
Tja, und dann wieder das Übliche: eine Dutzend Messehallen voll mit Technik. Aber diesmal fehlte auch irgendwie die große Neuigkeit.
In den letzten Jahren haben ja einige Hersteller vor der Messe immer ihre Neuigkeiten angekündigt. Das war dieses Jahr auch nicht so.
Gut, ich habe ein paar nette Leute getroffen, die ich schon ein Jahr nicht gesehen habe. Das ist sicherlich immer schön, aber dafür muss man nicht stundenlang irgendwo hinfahren, für viel Geld und in teuren Messehotels übernachten. Da könnte man die Leute auch am Heimatort viel günstiger treffen.
Dieses Jahr war doch einiges anders. So dass ich echt an dem Punkt bin, wo ich sage: Das war meine letzte IBC.
Messen, oder wie sie heute genannt werden, Festivals, haben sicherlich noch ihre Daseinsberechtigung, wenn es darum geht, spannende Vorträge zu hören, Leute zu treffen und sich über Dinge auszutauschen.
Aber ein Stück Hardware anzuschauen, was ich vorher im Internet viel besser auf der Couch mal angucken kann, die Zeit ist, glaube ich, vorbei. Das hat ja die CeBIT im Bereich der Computer vor einigen Jahren auch gezeigt.