Den Samstagvormittag verbrachte ich mit dem fröhlichen Einsammeln von Stempeln rundum Torfhaus. Den ersten Stempel des Tages gab es an Nr. 221, der Jungfernklippe. Die Stelle liegt unterhalb von Torfhaus und ist von der B4 aus ca. 1 km enfernt.
Die bizarre Felsformation ist nicht sonderlich spektakulär und eventuell etwas für Kletterer (?).
Da die nächstliegende Stempelstelle für eine Rundwanderung ungünstig gelegen schien, entschloss ich mich zurück zum Auto zu gehen und mich ihr so zu nähern. Die Stempelstelle- Nr. 135, Wolfswarte hat sogar einen eigenen offiziellen Parkplatz. Der besteht aus 5 Plätzen und ist schnell belegt.
Die Laufstrecke beträgt ca. 1,5 km und der Weg wirklich nicht zu empfehlen, grob- steinig und nass. Im Winter überfroren, so wie heute. Also bis zur ca. ersten Hälfte des Weges, danach wurde es zumindest trockener.
Ab da konnte ich mich dann auch am etwas winterlichen Ambiente erfreuen.
An der Stelle angekommen, schnell Stempel Nr. 2 des Tages abgeholt
und hinauf auf die Felskuppe hinaufgegangen. Die mit Flechten überzogen Felsen bildeten aus der Nähe betrachtet eine sehr schöne Textur.
Und die Aussicht von hier war schon besonders, ich entschloss mich also zu einem Panoramafoto.
Der Weg zurück ging zwischenzeitig wie auf rohen Eiern von statten. Ich war froh als ich „sturzfrei“ am Parkplatz zurück war. Kurz zuvor habe ich noch eine Familie mit zwei Kleinkinder auf den sehr schlechten Weg hingewiesen.
Auf ging es und ein zweites Mal das Auto bemühen, in Richtung Altenau. Mein nächstes Ziel war die Stelle- Nr. 133, Förster Ludewig Platz.
Hier war es richtig schön. Der schmale Weg verläuft entlang eines Wassergrabens und lässt sich ganz wunderbar begehen.
Das Wasser plätschert fröhlich neben einem den Graben entlang und alles ist ganz wunderbar. Die wasserwirtschaftliche Anlage wird an mehreren Stellen gut erläutert. Mit ein bisschen Verständnis lernt man sehr schnell welch enormer Aufwand erforderlich ist diese Anlage in Betrieb zu halten.
Nach einer ca. 30- minütigen Wegstrecke hat man die Stempelstelle erreicht
und man stellt fest, es handelt sich um Ehrenstelle für gefallene Altauner aus dem 1. Weltkrieg.
Mein Gott - was für eine unglaubliche Riesensauerei, dachte ich nur so.
Ein Rundweg tat sich leider immer noch nicht auf und es ging den gleichen, sehr schönen Weg wieder zurück. Hierbei entstand auch das Titelfoto.
Diesmal ging es jedoch nicht ins Auto, sondern über die Straße in Richtung Nr. 149, Kleine Oker, weiter am Kanal entlang.
Der Weg führt wieder ca. 1.5 km bis hin zur Stempelstelle, einem romantischen Wasserhäuschen mit Schornstein. Es bleibt zu vermuten, das diese den Kanalarbeitern dient.
Nun endlich geht es einmal weiter geradeaus und nicht zurück. Stempel Nr. 5 des Tages führt zu Stelle 134- einem Rundweg. Zunächst geht es weiter entlang der Kanalanlage, die nochmal richtig Fahrt aufnimmt.
An einem 90°- Kick lernt man, heutzutage mit einem Rohr ginge es unendlich einfacher. Im 17. Jahrhundert konnte man noch keine Rohre in der erforderlichen Größe herstellen.
Der Weg zum letzten Stempelkasten knickt alsbald vom Dammgraben (so heißt der Kanal) auf eine Waldstraße ab.
Die lange breite Waldstraße verläuft zuerst steil bergauf und später genauso steil bergab.
Zurück am Auto ist festzustellen, es waren heute insgesamt runde 12 Kilometer und man ist bereit für Mittagsmahl.
Damit endet dieses Posting,
habt alle noch ein schönes Wochenende
und
steem it!