Schwarzenegger in Serie: FUBAR

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Alternativprogramm- was ich heute posten wollte muss verschoben werden weil nicht fertig aufgrund technischer Schwierigkeiten ( Siehe Samstag am STEEM)
Dies ist nun kein ausgesprochener Lückenfüller sondern kommt nur etwas früher an der Reihe.

Big Arnold nun also erstmals in einer Serie im Hauptcast und als Hauptdarsteller. Glaube ich halt mal so denn mir fallen so gar keine Serienauftritte der steirischen Eiche(l) ein.
Die Serie nennt sich

FUBAR

Hört und liest sich eigentlich wie eine Abkürzung des deutschen Wortes FURCHTBAR. Die Realität sieht aber etwas anders aus. Man verzeihe mir die Recherche auf Wikipedia denn ich wusste ja selber nichts über die Bedeutung:

Fubar ist ein Wort aus dem anglo-amerikanischen Sprachraum, mit dem zum Beispiel schlimme Situationen, verheerende Unfälle, schreckliche Verletzungen oder auch weniger schlimme, negative Entwicklungen beschrieben werden. Seine Herkunft kann nicht genau bestimmt werden; das Wort ist vermutlich ein Akronym für fucked up beyond all recognition (engl., wörtlich „bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt/versaut“, im Sinne von „vermasselt bis jenseits aller Wiedererkennbarkeit“).

Die Begrifflichkeit ist nun geklärt, gehen wir nun zur Serie über:


(bstmovie.it)

Es handelt sich grundsätzlich um so etwas wie eine Actionserie im CIA- und Agentenmilieu.

Grundprämisse:
Schwarzenegger ist schon sein Leben lang bei der CIA und hatte seiner Familie komplett verschwiegen. Es stellt sich heraus dass auch seine Tochter beim Geheimdienst arbeitet, sie nun ein Team bilden müssen.

Mit diesem Kniff ist von Anfang an gute Unterhaltung vorprogrammiert. Vater Tochter Streit, Lügen gegenüber der restlichen Familie, sehr witzige Teammitglieder die sich in guten Ratschlägen ergehen usw .

Dieser familiäre, freundschaftliche teil mit vielen Konflikten im zwischenmenschlichen Bereich funktioniert auch wirklich fabelhaft. Gerade für etwas nerdigere Leute wie mich gibt es tonnenweise popkulturelle Referenzen die mir wirklich Spaß bereitet haben, manches war wirklich extrem gut geschrieben und sehr überraschend eingebaut anstellen wo ich nicht damit gerechnet hätte.

Anders verhält es sich jedoch mit dem Agenten CIA Part, diesem konnte ich weniger abgewinnen. Grundsätzlich ist das ja nicht mein Genre wir müssen mag.
Die den Fall, die Fälle die das Team bearbeiten muss waren für mich extrem uninteressant und erzwungen. Genauso wie der Staffel Schurke eher lahm auf mich wirkte. Von der Aentenhandlung her war für mich nur die achte und letzte Folge interessant .., jetzt muss ich auf Staffel 2 warten....

Die Charaktere, der Charakterpart sind wirklich hundertprozentig gut gelungen auch wenn ich außer Schwarzenegger keinen der anderen Darsteller von irgendwoher kenne stimmt die Chemie der gesamten Gruppe inklusive der Nebenrollen.
Irgendwie musste ich während des Sehens immer wieder an die Uealtserie AGENTIN MIT HERZ denken. Natürlich in viel moderner Reform als es damals mit Kate Jackson und Bruce Boxleitner war, aber die Probleme, Ausreden und glatte Lügen sind irgendwie in ähnlicher Form in dieser Serie zurückgekehrt.

FUBAR ist mit Sicherheit keine Serie die man gesehen haben muss, jedenfalls nicht nach den acht Folgen der ersten Staffel. Keine Ahnung ob eine zweite Staffel kommt, sich dort der Agentenkram verbessern wird und das ganze dann tiefere Eindrücke hinterlässt.

Schwarzenegger ist mittlerweile ein richtiger alter Herr geworden, der in vielen Einstellungen viel kleiner und mickiger wirkt als man es annehmen würde. Nuja, könnte ja sein dass es absichtlich so gefilmt wurde, was ich aber nicht annehme, denn sowas könnte ein Schwarzenegger Ego wohl eher nicht zulassen.
Der Humor ist angenehm, rutscht nie in den Klamauk ab.

Wer auf Charakterentwicklung steht kann auch die Agentenhandlung verkraften.

Das war ein FUBARer Post

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