Wie bezeichne ich mein Ziel?
Stelle dir die Frage, ob die Bezeichnung für dein Ziel optimal gewählt ist. Nimm das Wort, was die größte Reaktion in dir selbst auslöst und gleichzeitig deinem Ziel am bestmöglichen entspricht.
Setze eventuell ein zweites Wort dem bisherigen Wort zur Seite. Dies gibt dem ursprünglichen Wort mehr Kraft und verleiht ihm eine Richtung. Diese Richtung ist manchmal sehr wichtig, um besser ans Ziel zu kommen und um die eigenen Widerstände gegen das gewählte Wort abzubauen.
Beispiel: Dein Ziel hat das Wort erfolgreich in sich. Dein Bild von erfolgreichen Menschen ist aber geprägt von hochnäsigen Typen. Du kannst daher deinem Ziel nicht ganz folgen, weil Du dich in einer Zwickmühle befindest: bist Du erfolgreich, bist Du hochnäsig. Hast Du Misserfolg, bist Du ein besserer Mensch. Du kreierst Deinem Unterbewusstsein damit ein Paradox, einen Teufelskreis, wie wir es nennen.
Durch einen kleinen Zusatz kannst Du dem Wort erfolgreich eine für dich gute Richtung geben. Da fällt mir zum Beispiel ein:
• anziehend und erfolgreich
• hilfsbereit und erfolgreich
• mitfühlend und erfolgreich
• bis hin zu gläubig und erfolgreich.
Es kommt ganz darauf an, welche negativen Eigenschaften Du deinem Ziel, bzw. diesem Aspekt deines Ziels bisher beimisst. Damit Du aus deinem Teufelskreis herauskommst und wieder volle Fahrt in Richtung deinem Ziel aufnehmen kannst, schreibe dir heute alle negativen Eigenschaften dieses Aspekts auf und stelle dann die Gegenteile dieser Worte zur Seite, wie z.B. aggressiv – sanftmütig.