Ich war zweimal auf Hawaii.
Beim ersten mal 2014 habe ich mir vorgenommen, alle vier großen Inseln zu besuchen beim zweiten mal waren wir nur am Waikiki Beach. Und beide Male hat mich das, was ich dort erlebt habe, noch lange danach nicht losgelassen.
Jede Insel ist so grundverschieden von den anderen – es fühlt sich nicht wie ein Archipel an, sondern wie vier komplett verschiedene Länder.
Oahu – lebendig, urban, pulsierend. Waikiki, North Shore, Pearl Harbor. Eine Insel, die niemals schläft und trotzdem etwas Magisches bewahrt hat.
Maui – sanft und golden. Der Road to Hana, Lavendelfelder am Haleakalā, Strände in zwanzig verschiedenen Farben. Eine Insel wie ein langer, tiefer Atemzug.
Big Island – roh und ursprünglich wie kaum ein anderer Ort der Welt. Aktive Vulkane, schwarze Lavafelder direkt am Meer, Sternenhimmel auf 4.000 Metern Höhe. Hier spürt man, dass die Erde noch lebt.
Kauai – und dann das.
Kauai ist anders. Bewusst anders.
Kaum erschlossen. Unglaublich grün. Die Na Pali Coast – Klippen, die senkrecht ins Meer fallen, als hätte jemand die Erde einfach aufgerissen. Täler so tief und dicht, dass man sie nur vom Hubschrauber aus sehen kann.
Aber was mich wirklich bewegt hat, war nicht die Landschaft allein.
Es war diese Stille. Diese Unaufgeregtheit.
Kauai will nichts von dir. Sie stellt sich nicht vor. Sie beweist nichts. Sie ist einfach – vollständig in sich selbst.
Ich hole die Fotos manchmal noch raus. Und für einen Moment bin ich wieder dort.
Ich werde wiederkommen. Da bin ich mir sicher. 🌺
Warst du schon mal auf Hawaii – oder gibt es einen Ort, der dich so in den Bann gezogen hat? Erzähl davon in den Kommentaren.