Regional werden die Dorayaki in der Region Kyoto als Mikasa bezeichnet, in Anlehnung an den flachen Berg Wakakusa. Andere Bezeichnungen sind Mikasa manju oder Yaki Mikasa.
Bei Dorayaki handelt es sich nicht um klassischen Pfannkuchenteig, sondern eher um einen luftigen Biskuit aus Eiern und Mehl. Die Dorayaki sollen luftig und nicht trocken sein. In Japan hat sich inzwischen aber auch Dorayaki aus einem Rührteig etabliert, da diese etwas saftiger werden. Es gibt sie außerdem gedämpft oder mit verschiedenen Geschmacksrichtungen. Mit Kastanien gemacht werden sie Kuri Dorayaki genannt.
Empfehlenswert ist es bei der Herstellung von Dorayaki glutenarmes Weizenmehl, Hakuriki-ko zu verwenden. Besonders wichtig bei der Dorayakiherstellung ist der Honig. Manche Wagashihersteller fügen auch Sojasauce dazu.
Für die Füllung verwendet man Anko, süße Bohnenpaste, in Form von Tsubu-an, Koshi-an oder Shiro-an. Dabei sollte die Masse nicht zu flüssig, aber auch nicht zu fest sein. Dorayaki lassen sich mit Crème Patissiere und anderen Füllungen herstellen.
In Japan erscheinen Dorayaki bei Straßenverkäufern oder Festivals im Angebot. Man backt sie auf einer heißen Platte, dem Teppan Yaki oder auf einem Crepe-Eisen.
Die japanischen Dorayaki werden ein wenig anders gemacht als die deutschen Eierpfannkuchen. Vom Teig her wird eher ein Biskuit zusammengerührt. Meine Dorayaki sind nicht ganz Kreisrund geworden, aber lecker. :)
Zutaten:
100g Mehl (Typ 405)
75g Speisestärke (Mais)
80g Zucker
3 Eier
1 Prise Salz
1 EL Honig
1/2 TL Backpulver
40 ml Wasser
Füllung (Nutella bzw. Schokoaufstrich, Himbeer- oder Erdbeerkonfitüre, klassisch Japanisch: Anko bzw. Shiro-an oder Koshi-an) - Die Füllung sollte nicht zu flüssig sein
Zubereitung: