nach einer ausgefüllten Arbeitswoche ruft doch am Freitag ein Termin zum Mittag und das auch noch im kulinarischen Belgien.
Belgische Fritten sind eine original wallonische Spezialität! Im Raum Lüttich wurde immer schon gerne frittiert, vor allem kleine Fische aus den Flüssen und Seen der Region.
Während der strengen Winter war es nicht möglich, Fische zu fangen und so kam ein Wirt Ende des 17. Jahrhunderts auf die Idee, als Ersatz Kartoffelstücke zu frittieren. Die Erfolgsgeschichte der Fritten hatte begonnen!
Die Rezepte zur Herstellung von Fritten wurden mittlerweile vielfach kopiert und abgeändert. Und doch ist es unbestritten,
dass die echten belgischen Fritten einfach
unschlagbar gut schmecken. So gut, dass sie
sogar in das Weltkulturerbe aufgenommen
werden sollen.
Wie so oft, fängt alles damit an, dass das
Ausgangsprodukt von guter Qualität ist:
nur beste Kartoffeln sollten verwendet
werden.
Wichtig ist dann, dass die Kartoffelstäbchen ein in etwa einheitliches Maß haben, denn nur so können sie später gleichmäßig garen.
Die Originalmaße perfekter Fritten sind 1 x l x 10 cm.
So vorbereitet werden die rohen Fritten
ein erstes Mal bei 160 Grad frittiert.
Nach mindestens 20 Minuten Abkühlzeit folgt
der zweite Frittiergang bei 180 Grad. Nach
kurzem Abkühlen werden die Fritten dann
gesalzen und serviert.
Statt Öl wird in Belgien Rinderfett zum Frittieren verwendet - ein weiterer Kniff auf dem Weg zu einem unwiderstehlichen
Ergebnis.
Auch das ist belgisch: Soßen in großer Vielfalt lassen die Fritten nicht alleine!
Von Andalouse (tomatig-würzig) über
Cocktail (Tomate+ Whisky) bis hin zu Samurai (Mayonnaise, tomatig-scharf) findet sich die passende Begleitung für jeden Geschmack. Selbst so etwas wie Gullasch Soße kann ein echtes Highlight sein.
Immer noch unangefochten an der Spitze der Beliebtheitsskala findet sich die Mayonnaise - natürlich in Spitzenqualtät und auch gerne veredelt, zum Beispiel mit Trüffeln.
Klar, ist ja ein Post von @Detlev und der genießt nun mal gern ein leckeres Bierchen.
Heute gab es ein Trippel Karmelit das schon länger zu meinen Favoriten gehört.
Mit charmanten 8 Prozent versüßt das Bier dann auch gleich den Nachmittag und da ich ja wusste, das nur noch lockere Gespräche anstehen durfte es auch mal ein Bier vor Vier sein.
pic by @detlev
@Detlev loves HIVE