Economist Tom Krebs and the Unconventional Theory on Price Controls and the Decline of Private Property Ownership

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Economist Tom Krebs and the Unconventional Theory on Price Controls and the Decline of Private Property Ownership

Economist Tom Krebs stands out from the mainstream, advancing claims that fundamentally challenge conventional economic consensus. However, recent state elections in Berlin have left a clear mark, pointing toward a new strategy—one that the CDU and its coalition partners have thus far hesitated to pursue.

In the case of Berlin, discussions center on the socialization of residential real estate, specifically targeting approximately 200,000 housing units held by Deutsche Wohnen/Vonovia. Mainstream economists have largely dismissed the initiative as unfeasible, citing compensation costs exceeding €30 billion alongside Berlin’s well-documented fiscal constraints.

Conversely, studies by Tom Krebs and partner institutions present a significantly lower valuation model that incorporates all operational expenditures, capital reserves, and a modest return. Under this framework, the portfolio could be acquired for approximately €13 billion—a figure below prevailing market valuation, yet capable of generating sustainable, fair-market rents. The model projects monthly rents just under €1,000 for a unit exceeding 60 square meters, allocating roughly €500 to €600 toward repair and maintenance reserves, with the remainder covering operational overhead and margin. Applying this rent-stabilization baseline yields an aggregate acquisition cost of roughly €13 billion for 210,000 units.

The analysis identifies housing affordability as a primary driver of public economic anxiety and ongoing civil discontent regarding private real estate speculation. Driven by double-digit yield targets for international investors, the private sector predominantly allocates capital toward luxury developments and commercial property, relying on public subsidies to supply a marginal 10% share of social housing. Because these affordable units exit regulatory price controls after 30 years, long-term market pressures persist, undermining public trust in government intervention.

This compounding trend, alongside the rise of anti-democratic political movements, underscores the urgent need for structural economic policy reform. The acquisition of these 200,000 corporate-held units represents merely an initial step; high-net-worth individual portfolios face similar policy scrutiny. Critics argue that private developers have repeatedly failed to supply adequate affordable housing despite heavy public subsidization.

While industry lobbyists and traditional economists maintain that state intervention is fundamentally inefficient, current market conditions may necessitate decisive policy action. Municipal models such as Vienna—Europe’s largest social housing market—demonstrate that public sector management can operate efficiently while generating positive returns. Transitioning away from established lobbying paradigms toward actionable housing reform remains a critical imperative for political leadership looking to address systemic economic polarization.

Ökonom Tom Krebs und die blasphemische Theorie über Preiskontrolle und das Aus der privaten Wohnungsbesitzer

Ein Ökonom, der aus der Masse heraussticht – denn seine Behauptungen treffen jeden Mainstream-Ökonomen tief ins Mark. Die Landtagswahlen in Berlin haben jetzt allerdings Spuren hinterlassen und zeigen einen neuen Weg; einen, den sich die CDU und ihr Anhang nicht trauen zu gehen.

Im Beispiel Berlin wird von der Vergesellschaftung von Wohneigentum gesprochen, konkret geht es um etwa 200.000 Wohnungen von Deutsche Wohnen/Vonovia. Mainstream-Ökonomen zerrissen diesen Plan und meinten, dies sei nicht möglich, da über 30 Milliarden Euro an die Besitzer gezahlt werden müssten und Berlin generell pleite sei.

Tom Krebs und andere Institutionen haben jedoch eine ganz andere Zahl herausgefunden, in der bereits alle Kosten bis hin zu einem kleinen Gewinn enthalten sind: Mit rund 13 Milliarden Euro könnte man diese Wohnungen übernehmen. Das entspricht zwar nicht dem aktuellen Verkaufswert, ermöglicht aber faire Mieten. In dem Beispiel werden etwas unter 1.000 Euro für eine Wohnung mit über 60 Quadratmetern genannt. In diesem Preis sind ungefähr 500 bis 600 Euro für Reparaturen und Instandsetzungen eingeplant, der Rest für alles Andere sowie einen kleinen Gewinn. Wenn man diese faire Miete als Grundlage nimmt, kommt man auf ungefähr 13 Milliarden Euro für 210.000 Wohnungen.

Im Podcast wird Wohnen als konkreter Grund genannt, warum die Bevölkerung Zukunftsängste entwickelt und regelmäßig gegen Wucher auf dem privaten Wohnungsmarkt auf die Straße geht. Die Privatwirtschaft und ihre zweistellige Rendite für internationale Investoren kann gar nicht anders, als Luxuswohnungen und Gewerbeimmobilien zu bauen – und durch massive Subventionen vielleicht noch einmal 10 % Sozialwohnungen hinzuzufügen. Diese 10 % Sozialwohnungen fallen nach 30 Jahren aus der Bindung und werden anschließend ebenfalls sehr teuer. Letztendlich steigen die Preise, was die Menschen merken und sie an der Regierung zweifeln lässt, da diese nichts gegen diesen Wahnsinn unternimmt.

Dieser Teufelskreis und die immer höheren Wählerstimmen für antidemokratische Parteien zwingen die Regierung jedoch jetzt dazu, große wirtschaftliche Reformen anzustoßen. Die 200.000 Wohnungen befinden sich in der Hand eines Konzerns und sind bei Weitem nur ein erster Schritt. Milliardäre, die mehrere tausend Wohnungen besitzen, sind der nächste Schritt, denn hier ergibt sich genau das gleiche Problem. Die private Wirtschaft auf dem Wohnungsmarkt hat mehrfach bewiesen, dass sie es nicht kann und trotz massiver Subventionen das Ziel, ausreichend Wohnraum zu generieren, nicht erreicht.

Lobbyisten und deren Ökonomen predigen natürlich, dass das durch den Staat alles nicht möglich sei und noch nie funktioniert habe. Die heutige Lage ist allerdings so brisant, dass eine Reaktion folgen muss. Das Beispiel Wien – der wohl größte soziale Wohnungsmarkt in Europa – zeigt ganz deutlich: Der Staat kann es, wenn er will, und erwirtschaftet dabei sogar noch Rendite. In wie vielen Bundesländern muss die CDU noch rausfliegen, um den Lobbyisten-Talk zu überwinden und ins Handeln überzugehen? Die Wohnungsfrage ist eine zentrale Aufgabe und maßgeblich für die Bereitschaft verantwortlich, das Kreuz an den äußersten Rändern des Wahlzettels zu machen.

https://jung-naiv.podigee.io/1180-853-okonom-tom-krebs-uber-wege-aus-der-krise-neoliberale-marchen

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