E. 100 History
Schlüsselfakten zur E 100-Reihe
Entwicklungsziel: Schaffung eines superechweren Panzers (100-Tonnen-Klasse) als Nachfolger oder Alternative zum Pz.Kpfw. VIII Maus.
Gewicht & Abmessungen: Das geplante Gefechtsgewicht lag bei ca. 140 Tonnen. Der Panzer besaß eine extrem dicke Frontpanzerung von bis zu 200 mm.
Bewaffnung: Vorgesehen war eine 12,8-cm-KwK oder eine noch größere 15-cm-KwK, jeweils kombiniert mit einer koaxialen 7,5-cm-Kanone.
Prototyp-Status: Es wurde lediglich eine Wanne (Fahrgestell) bei der Firma Adlerwerke in Frankfurt am Main fertiggestellt. Ein passender Turm wurde nie montiert.
Schicksal: Ende April 1945 erbeuteten britische Truppen die unvollendete Wanne auf dem Testgelände Sennelager und transportierten sie zur Untersuchung nach Großbritannien, wo sie später verschrottet wurde.
Geplante Modellvarianten (E 100-Familie)
Da das Fahrgestell extrem belastbar war, existierten Reißbrett-Konzepte für verschiedene Rollen auf Basis der E 100-Wanne:
E 100 (Kampfpanzer): Der reguläre Überschwere Kampfpanzer mit drehbarem Turm.
Jagdpanzer E 100 (Krokodil): Ein schwerer Jagdpanzer mit festem Kasemattenaufbau für Geschütze von 15 cm bis 17,4 cm Kaliber.
Flakpanzer E 100: Entwürfe für einen überschweren Flakpanzer zur Flugabwehr, meist bestückt mit Zwillingsgeschützen im Kaliber 8,8 cm oder 12,8 cm.
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