Wie aus dem engsten Umfeld von Inneminister Kickl verlautbart wurde, werden die "Zügel nun deutlich angezogen".
"Tausende Vögel kommen jedes Jahr im Frühjahr aus Afrika nach Österreich. Der EU ist es bisher nicht gelungen deren Flugrouten über das Mittelmeer und den Nahen Osten in unsere Heimat dicht zu machen. Italien macht zwar viel und fängt jährlich massenhaft illegale Zugvögel ab, doch ohne Unterstützung seitens der anderen Mitglieder der EU sind sie der Federflut nicht gewachsen", so der Kommunikationsverantwortliche im Innenministerium Höferl auf Anfrage.
Laut Höferl sind Störche exemplarische Sozialschmarotzer: "Sie kommen im Frühjahr zu uns, zuerst männliche alleinstehende Exemplare, die dann ihre illegal gebauten Nester notdürftig reparieren. Nebenbei diese Behausungen sind teilweise so schwer, daß sie die Bausubstanz der darunterliegenden Häuser braver österreichischer Steuzahlerinnen und Steuerzahler gefährden.
Dann holen sie ihre Weibchen nach, bringen hier ihre Brut zur Welt, fressen Unmengen an echten heimischen Insekten, Fröschen Fischen und Co. und am Ende des Sommers düsen sie dann einfach ab Richtung Süden, ohne den geringsten Beitrag für unsere Leute daham geleistet zu haben. Das können wir als echte Heimatpartei nicht einfach ignorieren!"
Von der FPÖ werden sie daher als klassische Wirtschaftsflüchtlinge betrachtet.
Angedacht sind laut unseren Recherchen einerseits die kostenlose Abgabe von Schrotpatronen an passionierte Jäger aus den Reihen der Burschenschafter in den gefährdeten Gebieten rund um den Neusiedler See.
Andererseits sollen vermehrt Sumpfwiesen als Gewerbegebiete gewidmet werden und so durch großflächige Bodenversiegelungen den Störchen der Garaus gemacht werden.
"Dieser Teil ist im Rahmen der neuen Staatszielbestimmung zum Wirtschaftsstandort Österreich als Verfassungsauftrag so gut wie beschlossen" heißt es aus dem Büro von Infrastrukturminister Hofer.
Finanziert werden sollen die Rückführungen zum Teil aus den Sondertöpfen der FPÖ Ministerien, die diese ja zur persönlichen Befriedigung und Belustigung frei verwenden können.
"Wir werden mit den Rückführungen umgehend beginnen. Nach einer Evaluierung im Herbst wird die Aktion 2019 auch auf die Weißstorchkolonien in den Marchauen ausgedehnt werden" Etwaige bereits gelegte Eier der Abzuschiebenden werden dann in Rust bei einem FPÖ Gemeindefest in Form einer Gratiseierspeis´ an die Besucher verteilt." so Höferl abschliessend.
Wie uns aus dem Raucherkammerl des Infrastrukturministeriums zugespielt wurde, übernimmt Norbert Hofer persönlich den Abbau der illegal errichteten Storchenhorste in Rust bis Jahresende. Zitat Hofer: "Ich will Meier heißen, wenn auch nur ein Storch im nächsten Jahr über Rust erscheint".
"Ich habe das Fenster aufgmacht, weil ich eine rauchen wollte. Die Attentäter haben sofort die Flucht ergriffen wie sie mich gesehn habn. Ich hab´sie zwar nur mehr von hinten gesehen, aber es waren eindeutig Vögel, wahrscheinlich illegale".
Nachdem die ABC Einheit des Bundesheeres das kontaminierte Material in einer aufwändigen und kostspieligen Aktion entsorgen konnte, wurde der noch verbliebene Dreck direkt an den Vizekanzler übergeben. "Den brauch´i noch, damit muss i ein paar ORF Journalisten bewerfen" so ein verschmitzt grinsender Vizekanzler zwischen zwei tiefen Rauchzügen im Gepräch mit Steger.
Offen bleiben seitens des Innenministeriums Fragen zu etwaigen Abschiebungen von Kuckuck, Mauersegler und Co., die allesamt während der warmen Jahreszeit illegal im Land sind und so österreichische Ressourcen belasten und keinen Beitrag zum Sozialprodukt leisten. "Die Kuckucke besitzen sogar die Frechheit, ihre noch ungeschlüpfte Brut echten österreichischen Vögeln unterzujubeln, die dadurch noch mehr Mäuler stopfen müssen und so in ihrer eigenen Existenz massiv gefährdet werden. Das ist einfach inakzeptabel!" so Kommunikationsbeauftragter Höferl in einer weiteren Presseaussendung.
Kurz nach Bekanntwerden der geplanten Storchendeportierungen stellen WWF und namhafte Ornithologen die Frage, wie mit Störchen verfahren wird, die bereits ganzjährig in Österreich ihren Aufenthalt haben.
"Diese Tiere haben teilweise ihr ganzes Leben in Österreich verbracht und sind bestens integriert. Sie haben keinerlei Bezug mehr zu Afrika und würden eine Abschiebung wahrscheinlich nicht lange überleben. Das wäre wie Schnabel einfach zukleben und ab in den Flieger."
"Es wird keine Ausnahmen geben" so der Innenminister der FPÖ auf Nachfrage. "Aufschub zum Abschub gäbe es nur für kranke, oder verletzte Vögel. Sie können bis zu ihrer Genesung, konzentriert auf ein Lager, im Land bleiben."
Leider erhielten wir auf unsere Frage, ob ähnliche Abschiebungen künftig auch für Krähen geplant seien, die jeden Herbst massenhaft aus Russland einfallen noch keine Antwort.
Wer weiss - vielleicht liefert Russland verbilligt Erdgas nach Baumgarten für unbegrenzte Einflugrechte jeden Herbst, oder die österreichische Regierung verkauft Staatsbürgerschaften direkt an russische Krähen nach dem Vorbild der ehemaligen Kärntner FPÖ Landesregierung.