Es war einmal, ein fast noch junger und fröhlicher Freizeitprediger auf dem Steem. Dieser arbeitete möglichst ehrgeizig an seinen Belehrungen und frohen Botschaften für allerlei fromme Gläubige(r). Doch eines Tages, musste er feststellen, dass er sich an seine eigenen weisen Worte nicht halten konnte und gar das r(E)cht schreiben desselben, nach all den Zeilen noch immer nicht beherrschte.
Die Konsequenz war das unweigerliche scheitern an der geistigen und weltlichen Wand des Lebens und das damit einhergehende, halbe Ende seiner Predigten, Tipps und dümmlichen Blödeleien auf der Chain der Schreiber. Doch er wurde errettet von einem Fee-chen und an einen Jungbrunnenort gebracht, wo man sich seiner Steemitabhängigkeit und selbstvergessenen Art freundlich und hilfsbereit annahm.
Der Prediger erkannte bald sehr deutlich, dass Erfolg nicht nur durch arbeit entsteht, sondern das er sich im Gegenteil gedacht, viel seiner Kraft hätte sparen und effektiver sein können, in dem er sich selbst nicht vergisst und damit glaubte, durch die Luft und die Liebe alleine weiter leben zu können.
Also aß er fleißig, mehr als er wollte und predigte seine selbst nicht eingehaltenen Weisheiten in Live, Full-HD und Farbe den Mitpatienten, Enten am Teich und allen (Bäumen?) die es sonst noch hören wollten. (Oder auch nicht). Er kann es auch einfach nicht lassen, unweigerlich schier endloses Material in Form von Schall und Rauch in die #Welt zu pusten. Pustekuchen mit Banane und viel Schokolade gab es dann auch noch von einer auffälligen Mitpatientin die dem Prediger sehr gefiel.Sie scheint irgendwie auf die Art des Denkens bezogen ähnlich bis gleich, Autistin (ich auch) aber was für eine... :D
Natürlich spielt auch die absolut, weit über nur zufriedenstellende Äußerlichkeiten in seiner oberflächlichen Wahrnehmung eine gewisse hirnlose Rolle bei der oberflächlichen Liebäugelei mit einem weiterem erfülltem Wunsch. Die junge Dame ist aber sicher vor dem Prediger, auch wenn er bereits satte 3 Kilo mehr Kampfgewicht mit auf die Waage bringt nach diesen 9? Tagen.
Es ist eine erstaunlich Ruhe und Gelassenheit an diesem Ort zu spüren und ich genieße es die wenige Privatsphäre für viele und gute Stunden mit Menschen zu verbringen, die so "verrückt" nicht scheinen und oft weitsichtiger und selbstreflektierender sind, wie es im Alltag selten vorkommt. Wir haben alle ein Problem und sind alle nicht hier, weil es Lustig ist und doch versucht man sich gegenseitig den Tag schön zu machen und vor allem die ausfallenden Therapien Feiertagswegen durch Selbstbeschäftigung gefüllt werden müssen.
Der Prediger genießt die Zeit und gibt sich noch weiter so viel wie er braucht um etwas zu gesunden und sich wieder auf die Wesentlichen Lebensbereiche zu konzentrieren. Ich freue mich keine Lust zu haben etwas zu "arbeiten".
Übrigens ist Sylvester wegen Bodennebel ausgefallen und deshalb nur mein übliches Salve an Euch.Lasst es euch gut gehen.
Alucian/SteCeP/Sascha