Die Initiative von Steemonboarding könnte sehr gut mit der Community #deutsch Hand in Hand gehen. Der deutsche Part ist im Prinzip auch schon so gut, wie fertig. Das muss eigentlich nur noch gesammelt, geprüft, eventuell lektoriert und präsentiert werden. Vieles kann auf einem einzigen Portal zusammengeführt und dargestellt werden und im Zentrum sogar die @SteemIllu glänzen. Sie präsentiert Ausgewähltes vom aktuellen Steem. Natürlich ist sie mit ihrem Archiv am Start.
Aber das Portal bietet auch Artikel nach Kategorien an, falls ein Autor das freigegeben hat. Da genügt, bei neuen Artikeln, ein Tag: #portal. Alte Artikel werden von Kuratoren gesammelt, wobei die Community zu Anfang mithilft. Reise – Wissenschaft – Politik – Gesellschaft – Essen und Trinken – Musik – Grafik/Art – Fotografie – Gewinnspiele – Satire – Prosa – Poesie – Basteln – Technik – IT – Börse – Drohne – der Content des Steem ist von üppiger Vielfalt, wie ein Strauß Wiesenblumen vor dem ersten Schnitt. Lasst uns das endlich zeigen, mit Rewards, Statistiken und allem drum und dran. Ich bin sicher, es gibt einen medienweit verbindlichen Kategorieschlüssel, in den all unsere Arbeiten passen. Es sind unsere Perlen. Warum verstecken wir sie im Bauche des Steem? Sogar die Ergebnisse des Haiku–Bots für #deutsch könnten wir listen. Nützliche Bots, ihre Beschreibungen, Entwicklerhilfen für Anfänger. Der Steem ist ein so genialer Speicher, wie schlechter Contentanbieter.
Sogar @Steembay könnte auf dem Portal eingebunden und etwa über eine Art Formular bedient werden. Autoren könnten sich dort anbieten, oder ihre Werke. You got a theme? Rent a Steem–Star! Viele Dinge sind denkbar. Sie müssen nur getan und entsprechend breitbandig angeboten werden. Auf dem Steem fehlt eindeutig die Steem–Presseagentur mit Postproduktion für unsere Autoren, sowie Anfragemöglichkeit für potentielle Abnehmer. Letzteres könnte komplett über Steembay laufen. Man muss Steembay ja nicht unbedingt so darstellen, wie es auf Steemit erscheint. Der In– und Output seiner Funktionen kann durchaus auch in gewohnter Shopfunktion dargestellt werden, nutzt man die API entsprechend. Behaupte ich jetzt Mal kühn. Im Prinzip könnte man all das mit dem Tiki Wiki – Framework erschlagen. Im Wiki ist sogar schon die Monetarisierung eingebaut. Aber da bin ich zu faul für.
Es könnten sogar, da denke ich an einen fortgeschrittenen, gereiften Steem, Lektoren vom Dienst rund um die Uhr Bereitschaft haben und damit STEEM verdienen. Eine Lektorin tritt ihren Dienst an und postet ihr Standardprofil mit aktuellen Angaben zu ihrem Dienst (von–bis). Aufträge werden im Kommentarbereich angenommen. Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Ein Walbot votet sie nach Anzahl bearbeiteter Worte, wenn sie einen Kommentar mit einem Signalwort für das Dienstende anhängt. Viel Gutes ist denkbar. Wir müssen es nur tun. Lektoren kann man auch schon mal den Posting–Key überlassen, wenn man sich erst einmal kennen gelernt hat.
In der Reiseabteilung können alle einschlägigen Artikel von zB. @knozaki2015 erscheinen und all die Travellerstars fänden ihr Zuhause. Bei Essen und Trinken wären alle Bier und Spirituosenblogger daheim. Nicht nur
@redpalestino hat Superrezepte. All das gute Material, das von Künstlern hier in der Chain versackt, könnte gehoben werden. Beispielweise mit je einem Künstlerportrait. Die umfangreiche Arbeit von
@angel76 hätte ebenso ihr Schaufenster verdient, wie viele andere Themen und Arbeiten fleißiger Blogger, die zu nennen, einen ganzen Artikel sprengen würde. Alleine die Anwesenheit eines solchen Angebotes für die Postproduktion wäre guter Anlass für viele Blogger, noch professioneller zu schreiben, gewissenhafter zu verfassen.
Ein Subscribe–Bereich mit Login für den Steem, sowie Easy–Sign–In ist Standard. Wenn man, fürs Erste, 200 fertige Accounts auf Lager hält, wäre das fein. Die dreißig Witnesses im Proxy für deutsch sind schon gewählt. Lehrvideos aus der DACH–Community gibt es genug und viele gute Hilfeartikel sind längst vorhanden. Alles geordnet auf ein Portal gestellt, das würde ein verdammt gutes Bild abgeben. Wir haben ein Riesen Kapital auf dem Steem vergammeln. Machen wir was daraus!
Der Steem muss selbstbewusster auftreten. Dazu gehört, dass wir offensiv nach außen wirken und dafür brauchen wir Community–übergreifende Konzepte. Es kann natürlich auch jeder weiter alleine vor sich hin wursteln. Dann bleibt aber alles so, wie es ist. Niemand hat Lust auf Postproduktion. Das wäre ja noch mehr Arbeit. Der Steem muss so ein Portal anbieten. Für jede Sprache. Da haben die charmanten @Steemonboarding's schon Recht!
Hätten wir einen Kondensator, mit ordentlich organisierter Präsentation und Postproduktion, müsste niemand über Mehrarbeit nachdenken und der Steem würde als Portal funktionieren, wie eine Presseagentur für Schönes, Außergewöhnliches und Fachjournalismus. Es wäre so einfach. Gefordert sind Blogger, Entwickler, Profis und votende Whales. Und wie finanziert sich das Portal? Über Support–Postings und Wal–Votes natürlich.