Why do I consider "Economics" to be a dubious science?
Etymology:
The word "economics" is derived from Greek "oikonomia" which means "to direct a single household". Aristotle then used 'oikonomia' also for the management of an entire city-state. This "suggests that people in a community possess a common and congruent set of values and goals". In my opinion, this is an unrealistic assumption and it is the basis for politicians to centrally plan the "economy".
Ludwig von Mises therefore suggests the word catallaxy defining it as "the order brought about by the mutual adjustment of many individual economies in a market" (from the Greek verb katallasso which meant not only "to exchange" but also "to change from enemy into friend.").
Study/ curriculum of "Economics":
In other sciences (as linguistics) the first academic year is dedicated to the definition of the study subject, e.g.
What is linguistics?
What are key determinants of linguistics, such as memes, phonemes, lexemes, etc.?
What are the interrelations between different fields within linguistics?
The curricula of "Economics" mostly jump directly to important concepts like demand/supply and afterwards to dubious models like "models of economic growth", nonsense like that
Important terms/concepts are not taught. In my opinion in the first academic year, students should first of all learn about the following topics:
Philosophy / Logic / Argumentation: Economists make innumerable assumptions (partially explicit, partially without knowing it), then make analyses (wildly aggregating data with further assumptions as normal distributions 馃ぁ) and come to certain conclusions. Many papers I read fail to acknowledge the limited validity of these conclusions.
Human needs: "Economics" is a social science, not a natural science.
Incentives: Humans are motivated by incentives, and incentives play a huge role in human actions and interactions.
Money: money is by far the most important good in an economy. 50% of all trades or purchases consist of money (for each product bought, money changes hands). For every transaction I do (e.g. buying a PC which costs 500$), I compare the value I attribute to 500$ to the value I attribute to that PC (see graphic below). If we have a dysfunctional monetary system, this comparison is flawed, which in our time leads to overconsumption and excessive debt.
In my opinion, academic "Economics" has failed students and society. Many economists today are "educated fools" (Taleb calls them "intellectual yet idiot", https://medium.com/incerto/the-intellectual-yet-idiot-13211e2d0577) who spent years in university and still think we live in a market economy though the most important good (money) is centrally planned.
I really hope that technological change will overhaul the "economics" field, e.g. via
open platforms (Hive 馃槑) that enable open, objective science (not financed by governments) with open discussions (not exclusively for "scientists"). Everybody should be allowed to take part in scientific discovery.
Bitcoin which could (or will) challenge and change society's understanding of money enormously
Warum halte ich "脰konomie" f眉r eine zweifelhafte Wissenschaft?
Etymologie:
Das Wort "脰konomie" leitet sich vom griechischen "oikonomia" ab, was "einen einzelnen Haushalt f眉hren" bedeutet. Aristoteles benutzte "oikonomia" dann auch f眉r die Verwaltung eines ganzen Stadtstaates. Dies deutet darauf hin, dass die Menschen in einer Gemeinschaft gemeinsame und kongruente Werte und Ziele besitzen". Meiner Meinung nach ist dies eine sehr unrealistische Annahme, und es ist die Grundlage f眉r Politiker, die "脰konomie" zentral zu planen.
Ludwig von Mises schl盲gt daher das Wort "Katallaktik" vor, das er definiert als "die Ordnung, die durch die gegenseitige Anpassung vieler einzelner Haushalte/脰konomien in einem Markt entsteht" (vom griechischen Verb katallasso, was nicht nur "tauschen", sondern auch "vom Feind zum Freund werden" bedeutet).
Im Deutschen haben wir zum Gl眉ck noch das Wort Wirtschaft, das weniger politisch belastet ist und sich von der Gastwirtschaft ableitet, ein sch枚nes Beispiel f眉r menschliches Handeln 馃嵒
Studium "脰konomie":
In anderen Wissenschaften (wie der Linguistik) ist das erste Studienjahr der Definition des Studienfachs gewidmet, z.B.
Was ist Linguistik?
Was sind die wichtigen Determinanten, d.h. was ist ein Mem, Phonem, Lexem usw.?
Was sind die Wechselbeziehungen zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Linguistik?
Die Lehrpl盲ne der "脰konomie" beginnen meist direkt mit wichtigen Konzepten wie Angebot/Nachfrage und springen dann zu zweifelhaften Modellen wie "Modelle des 枚konomischen Wachstums", solchen Unsinn...
Wichtige Begriffe f眉r ein Verst盲ndnis des Studienfachs werden nicht thematisiert. Meiner Meinung nach sollten sich die Studenten im 1. Studienjahr v.a. mit den folgenden Themen besch盲ftigen:
Philosophie / Logik / Argumentation: 脰konomen machen unz盲hlige Annahmen (teilweise explizit, teilweise ohne es zu wissen), machen dann Analysen (wildes Aggregieren von Daten mit weiteren Annahmen wie Normalverteilungen LOL) und kommen zu bestimmten Schlussfolgerungen. Viele Artikel, die ich gelesen habe, weisen nicht auf die begrenzte G眉ltigkeit dieser Schlussfolgerungen hin.
Menschliche Bed眉rfnisse: "脰konomie" ist eine Sozialwissenschaft, keine Naturwissenschaft.
Anreize: Menschen werden durch Anreize motiviert, und Anreize spielen eine gro脽e Rolle bei menschlichen Handlungen und Interaktionen.
Geld: Geld ist das bei weitem wichtigste Gut in einer Wirtschaft. 50% aller Handels- oder Kaufgesch盲fte bestehen aus Geld (f眉r jedes gekaufte Produkt wird im gleichen Wert Geld getauscht). Bei jeder Transaktion, die ich durchf眉hre (z.B. beim Kauf eines PCs, der 500$ kostet), vergleiche ich den Wert, den ich 500$ zuschreibe, mit dem Wert, den ich diesem PC zuschreibe (siehe Grafik unten). Wenn wir ein dysfunktionales Geldsystem haben, ist dieser Vergleich fehlerhaft, was in unserer Zeit zu 脺berkonsum und 脺berschuldung f眉hrt.
Meiner Meinung nach hat die akademische "脰konomie" versagt, gegen眉ber ihren Studenten und der Gesellschaft. Viele "脰konomen" sind heute "gebildete Dummk枚pfe" (Taleb nennt sie "intellectual yet idiot", https://medium.com/incerto/the-intellectual-yet-idiot-13211e2d0577), die Jahre an der Universit盲t verbracht haben und immer noch denken, dass wir in einer Marktwirtschaft leben, obwohl das wichtigste Gut (Geld) zentral geplant wird.
Ich hoffe, dass der technologische Wandel die "脰konomie" general眉berholen wird, z.B. durch
offene Plattformen (Hive 馃槑), die eine offene, objektive Wissenschaft erm枚glichen (d.h. nicht von Regierungen finanziert), mit offenen Diskussionen (nicht ausschliesslich f眉r "Wissenschaftler").
Bitcoin, der das Verst盲ndnis der Gesellschaft von Geld enorm ver盲ndern wird.