Strömungen vom Ufer aus zu verfolgen, mag recht unterhaltsam sein. Doch gelegentlich bauen sich Situationen auf, in denen es regelrecht juckt, sich von den liebgewonnenen Socken zu trennen und den Sprung in die Strömung zu riskieren. Doch nur ja nicht so weit abtauchen, dass man den sich aufbauenden Strudel nicht rechtzeitig erkennt.
Übrigens verteile ich auch mitunter an politische Komplettversager einen anerkennenden Applaus. So, zum Beispiel, an Wolfram Weimer, als er in seinem Ministerium die Gendersprache in der untersten Schublade verschwinden ließ. (Was allerdings nicht meine Einschätzung tangiert, den falschen Mann am falschen Schalthebel miterleben zu müssen.) Zum Glück aus der Distanz!
RE: Der Song, der Kaffee und die erste rote Tomate