Ich möchte nur auf einen kleinen, aber feinen, Unterschied hinweisen. Während in der Vergangenheit (wahrscheinlich auch mancherorts noch in der Gegenwart) der Gutsherr (Sklavenbesitzer) den Schlüssel für das Kettenschloss in seiner Hosentasche wahrte, greifen wir zur vereinfachten Variante und legen uns die Ketten selbst um, indem wir konstant nach Dingen (Gütern) hecheln, die sich im Nachhinein als gänzlich überflüssig herausstellen. Da wir aber viel zu stolz sind, so entstehende Engpässe auf die eigene Kappe zu nehmen, werden die Sklavenhändler und Besitzer in Bereichen gesucht (vermutet, ausgemacht), die stets gerne als die üblich Verdächtigen im Umlauf sind. Dabei wird dann eben rasch vergessen, an welchem Schlüsselbund dieser befreiende Schlüssel hängt.
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RE: Der moderne Sklave?/The modern slave?