Letzte Woche hat sich in Berlin der Bundesverband Blockchain e.V. gegründet. Die 33 Gründungsmitglieder sind alle Unternehmen und Startups aus Deutschland, die im Bereich Blockchain tätig sind.
Bei seiner Gründung hat der Bundesverband zugleich ein Forderungspapier verabschiedet. Darin fordert der Bundesverband (Quelle: http://bundesblock.de/presse/):
Schaffung von innovationsfreundlicher Rechtssicherheit im zivilrechtlichen, steuerlichen und regulatorischen Bereich, um Deutschland als attraktiven Wirtschaftsstandort für das Blockchain Ökosystem zu etablieren.
Einsatz der Blockchain-Technologie im öffentlich-rechtlichen Bereich.
a. Bis 2020 soll mindestens ein öffentliches Register mit Blockchain-Technologie erprobt werden
b. Staatliche Anerkennung von blockchainbasierten Vertrauensdiensten, Zeitstempeldiensten, Identitätsdiensten und elektronischen Signaturen (iSd. eIDAS-Verordnung)
c. Gesetzlich vorgeschriebene Schnittstellen zur elektronischen Datenauskunft bzw. Datenbereitstellung an andere Marktteilnehmer sollen auch auf Basis der Blockchain-Technologie bereitgestellt werden dürfenFörderung von Ausbildung und Wissenschaft zum Thema Blockchain
Bildung einer Blockchain-Enquete-Kommission zur Untersuchung, wie die Errungenschaften des demokratischen Rechtsstaats mit Hilfe der Blockchain-Technologie ins digitale Zeitalter transportiert werden können.
Meinen kompletten Nachbericht dazu gibt es hier:
Außerdem habe ich die Pressekonferenz aufgezeichnet:
Weitere Quellen:
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Verband-Bundesblock-Eine-Lobby-fuer-die-Blockchain-3760127.html
https://www.btc-echo.de/1-pressekonferenz-des-blockchain-bundesverbands/