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"Progressiv" und "reaktionär" funktionieren vielleicht etwas besser.
Ein interessanter Gedanke. Ich habe spontan darüber nachgedacht, ob diese Begriffe tatsächlich besser funktionieren. Irgendwie tue ich mir auch damit schwer. Wer definiert denn eigentlich, was Fortschritt ist? Der Fortschritt des einen ist häufig die Fehlentwicklung des anderen. Vielleicht ist das mein Problem mit vielen politischen Begriffen. Sie transportieren oft bereits eine Wertung, bevor überhaupt diskutiert wird.
Wahrscheinlich bin ich deshalb noch immer auf der Suche nach einer Beschreibung, mit der ich mich wohlfühle. Ich merke nur, dass ich mich immer weniger in den klassischen politischen Schubladen wiederfinde.
RE: Der Song, der Kaffee und die erste rote Tomate