Jan war zwei Monate in Südeuropa/Nordafrika unterwegs, im Iran, Richtung Murmansk, einmal vier Monate und einmal fünf Wochen in Südamerika und 20 Monate auf Motorrad-Weltreise durch den mittleren Osten, Afrika, Latein- und Nordamerika.
Ich war 15 Monate in Lateinamerika unterwegs, zwei Monate zwischen China, Mongolei und Russland auf Achse, sechs Wochen mit der Trans-Sib durch Russland, zwei Monate in Südostasien, Praktika von je drei Monaten in Chile und Äthiopien, Job in Bolivien, Reiseleitung in Peru, Äthiopien, Venezuela und sechs Jahre auf den Kapverden.
Klammheimlich fingen wir also an, den Traum einer Weltreise zu verwirklichen. Schon wenige Wochen nach Jans Anruf flog ich mit 20kg Motorradteilen zurück nach Bulgarien, um dort heimlich unsere beiden Suzukis vorzubereiten, seit dem 1.12.2017 war es offiziell: Wir fahren mit „Pet“ (meine Suzuki DR350S) und „Oskar“ (Jans DR650RSE) um die Welt! Jan wurde im September freundlicherweise gekündigt und so konnten wir unsere Pläne mit noch mehr Freude voran treiben, denn Jan wurde ein zusätzliches Reisebudget dank der Kündigung zu Teil, sodass wir unsere Wohnung sofort gekündigt haben und schon Ende Februar 2018 los konnten.
Und der Plan? Nun, der entwickelt sich unterwegs. Ganz grob denken wir über folgende Reiseroute nach:
2018: Deutschland-Abschiedstour, Südeuropa, Bulgarien, Griechenland, Fußball WM in Russland, Kaukasus (Georgien, Armenien, Aserbaidschan), Iran, VAE
2019: 6 Wochen Heimaturlaub ca. Jan-März (Goldene Hochzeit von Jans Eltern in Hamburg), Saudi Arabien? Irak? Pamir Highway, Mongolei? Backpacking in Südostasien?
2020: Nochmal auf den Pamir? Pakistan? Südostasien?
Langfristig möchten wir Ostafrika südwärts und Westafrika nordwärts erkunden. Oder umgekehrt? Irgendwann wird es uns auch sicher nach Lateinamerika verschlagen. Wahrscheinlich gegen Ende, um etwas entspannter zu reisen, denn wir sprechen beide Spanisch, ich auch Portugiesisch und wir waren beide schon oft und intensiv genug da, um auf unseren eigenen, ausgetretenen Pfaden reisen zu können. Aber das ist noch ganz, ganz ferne Zukunftsmusik!