Da sich mein Firmen-Notebook standhaft der Einwahl ins VPN widersetzt, gehe ich weiterhin täglich ins Büro. Die Kantinenversorgung ist ein Vorteil, den ich gerne nutze. Dumm war nur, dass ich mich eigentlich für das Mittagessen im Homeoffice eingedeckt hatte.
Hilft ja nichts, gestern abend habe ich einfach noch einmal warm gegessen. Grützwurst hält sich nun einmal nicht so lange.
Falls ihr das Gericht nicht kennt und nach der Wurst sucht: das Rote ist es. Man drückt die Grützwurst aus der Pelle heraus. Ich selber esse sie am liebsten mit sauren Gurken oder mit Sauerkraut. Der echte Hamburger nimmt stattdessen Apfelmus dazu. Kann man machen, ist aber nicht mein Favorit.
Heute Mittag dann brachte der Kantinenkoch wieder seine kreative Ader zum Vorschein. Es gab Rote-Bete-Falafel auf buntem Kohlrabigemüse mit Meerrettich. Für unsere süddeutschen Freunde: die Würzzutat am Kohlrabi heißt bei euch Kren.
Das klingt jetzt vielleicht eigenartig, war aber enorm schmackhaft. Der Meerrettich zog so richtig in dei Nase, genau wie es sich gehört. Da wäre übertriebene Sparsamkeit wirklich unangebracht gewesen.
Das verspricht eine Schlemmerwoche zu werden.