Warum hat es denn jetzt schon wieder 2 Wochen bis zu diesem Eintrag gedauert? Die Antwort ist so einfach wie vertrackt:
Seit einigen Jahren bin ich sozusagen nur noch ein peripherer Windowsnutzer. Windows hatte bei mir genau noch eine Funktion, nämlich virtuelle PCs mit Linux zu starten. Außer zum Gaming brauche ich kein Windows mehr und ich hatte mir geschworen so weit von Microsoft abzurücken, wie möglich. Der eigentliche Plan war, mit Ende des Supports von Windows 7, meiner Ansicht nach immer noch eines der besten Betriebssysteme, die Microsoft je gemacht hat, komplett auf Linux umzusteigen. Nach dem ich aber unerwartet Urlaub bekommen habe und die Idee der kompletten Umrüstung zunehmend ein Plan war, den ich vor mir herschob. Hab ich mich mit Fastfood und Softdrinks für einige Tage ausgestattet und habe mein gesamtes System, auf Linux umgebaut. Für mich als „Ich hab keine Ahnung, was ich da tue, ich mach das mal“ -Typ ein größeres Unterfangen. Nach 3 Tagen herumprobieren und auf Ladebalken starren, ist es nun so weit, ich melde mich zurück, als glücklicher Betreiber eines Linuxsystems.
Der Gedanke mich von meinem ursprünglichen Betriebssystem zu lösen, kam mir mit der Ankündigung von Windows 10. Ich habe glaube ich, mehr Aufwand betrieben Windows 10 nicht zu bekommen, als andere damit verbracht haben es zum Laufen zu kriegen. Des Weiteren hatte ich die Schnauze endgültig voll von, proprietären Sekten wie Adobe, Microsoft etc., diese Firmen sind der Plastikmüll in unserem digitalen Weltmeer!
Außerdem hatte ich keine Lust mehr ein Computerlemming zu sein. Ich wollte nicht mehr fressen, was mir Firmen diktieren. Ich mag Geräte die so funktionieren, wie ich das möchte. Auch wenn es umständlich ist, auch wenn es manchmal für mich jenseits des Verständnisses ist, aber mit Linux hab ich das bisher immer geschafft. Bei anderen Betriebssystemen hatte ich immer das Gefühl, ich müsste mich ab einem gewissen Punkt dem Willen Anderer beugen. In diesem Sinne, ein Zitat aus dem Film Braveheart: „FREEEEEEEEEEIHEEEEEEEIT!!!!“