Lyrik - Intellektuelle Faulheit

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Viele setzen auf ein totes Pferd. /
Rote Wert werden propagiert, alles nichts mehr wert. /
Ehre, Aufrichtigkeit, die Seele in den eignen Kleidern friert. /
Der oberste Redner hat sich bis auf die Knochen blamiert. /
Karmaschwarz und auf beiden Augen blind, /
sie merken nun, alles durch die Finger rinnt. /
Wie doch die Zeit im Land vergeht, /
Alles ist durcheinander, die Gedanken völlig abgedreht. /
Keine Spur im Schnee ist mehr zu erkennen. /
Lauthals lacht der Narr, alle in den Abgrund rennen. /
Medien sind schon lange nicht mehr frei. /
Lauthals in das selbe Horn, nur noch Einheitsbrei. /
Armenspeisung für die Narren. /
Wen spannt man wieder vor den Karren? /
"Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten". /
Wie wir alle wissen, auch dies gehört zu den Geschichten. /
Wo sind sie hin, die Dichter, die Denker?
Wer hat noch das Steuer in der Hand und wer ist noch ein freier Lenker?

Stefan Schwarz

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