Login
Discover
Waves
Communities
Login
Signup
rubig
@rubig
38
Followers
122
Following
15
Follow
Resource Credits
Available
Used
Created
2017-05-10 06:23
RSS Feed
Subscribe
Posts
Blog
Posts
Comments
Communities
Wallet
rubig
gedichte
2018-03-06 13:10
aus der Dose
Jahre hab ich von Konserven gelebt, keine eigenen Gefühle gehegt. In Filmen und Büchern hab ich das Leben gesehen, zu leiden, lieben lachen gelernt. Doch was ich nicht weiß, ist, ob mein eigenes Buch,
$ 0.081
2
rubig
gedichte
2018-03-05 17:20
Lügen
Eine Lüge zu leben ist so einfach nicht und doch hab ich es zur Perfektion gebracht. Ich lebe nicht einfach nur eine Lüge sondern so viele, dass ich selbst ihre Motive nicht länger zu zügeln weiß.
$ 0.032
4
rubig
gedichte
2018-03-02 14:37
graue Masse
Das ist ja nur noch graue Masse, die mir da in dicken Tropfen zu den Ohren aus dem Kopfe läuft. Das was einmal mein Verstand gewesen ist und jetzt als ekle Paste aus dem Körper trieft wird, wenn erstmal
rubig
gedichte
2018-03-01 12:15
nur Gefühle
Es sind ja nur Gefühle, keine Sach- oder gar Finanz- werte, verletzt worden. Nichts, das genug Zeit nicht heilen könnte. Aber manchmal frag ich mich eben doch, ob diese sog. Seele nicht vllt. doch wichtiger
rubig
gedichte
2018-02-28 14:53
am Rande einer Party
„Du sagst mir ins Gesicht, dass du keine Freunde hast?“, sagst du zu mir (verletzt) am Rande einer Party. Du hast geglaubt, dass wir Freunde sind. Du wendest dich den anderen zu und ich steh einsam daneben,
rubig
gedichte
2018-02-27 12:13
Rekonstrukt
Die Struktur des Papiers auf dem ich schreibe, gleicht der des Himmels, den ich in den Stunden, den einsamen Stunden, bürgerlicher Dämmerung durch mein Eigengrau betrachte. und die Struktur die die Buchstaben
rubig
gedichte
2018-02-26 15:31
selbst sprechen
Gespräche, die ich mit mir führe, Geschichten, die ich mir erzähle. Blau, grün, gelb sind sie und eloquent, kein bisschen wie die Wirklichkeit.
rubig
gedichte
2018-02-23 21:48
Sprung
…gramgebeugt am Rand der Welt steht er da, bereit zu springen hinter ihm die grellen Stimmen: „Spring, du Teufel, feiger Held!“ Noch einmal wirft er einen wehen Blick auf das Dasein, das er nun verlässt,
rubig
gedichte
2018-02-22 15:05
welke Wünsche
Held zu sein, wenn wieder Herrscher Schwerter rasseln lassen; Held zu sein und Nein zu sagen, Herrscher Herrscher sein zu lassen. Held zu sein, das wünsch ich mir. Doch wär ich's auch?
rubig
gedichte
2018-02-21 22:22
Pan
Kind zu sein in unendlicher Weite und Zeit. Lange Sommer und Winter getrödelt auf Hof, Wiese, Straße. Du hast ja recht, wenn du sagst, dass es nicht endet, solange man kämpft.
rubig
gedichte
2018-02-20 16:04
auf einer anderen Seite
Ein offenes Quadrat im Papier und dahinter eine gänzlich andere Welt. Für die Stimmen auf der anderen Seite aber ist jene Welt die eigene und ihren Himmel kennt man nicht.
rubig
gedichte
2018-02-19 22:43
Absolutely Nothing
Es sitzt einer da und rückt die Steine eines langen Lebens über das Brett. Raum einnehmen, Expansion, Einfluss. Schlag um Schlag nach dem König des Feindes. Und wenn er dann endlich fällt ist alles vorbei
rubig
gedichte
2018-02-16 12:25
Granular
Die Welt unscharf im Gegenlicht, im Schatten der Nacht grobgekörnt und mir in die Netzhaut gebrannt. Doch so grob auch die Kanten, spür ich doch ihre Zeichnung zwischen den Fingern wie Sand.
rubig
gedichte
2018-02-15 15:16
In der Struktur
Die Stadt ist Struktur, Text, Filz, Stoff: Straßen, Bahnen, Menschen verwoben auf Flächen aus Stahl, Sand, Teer und Impulsen, die Emotionen, Ströme, Wellen sind. Und du gleitest auf diesen Wellen dahin,
rubig
gedichte
2018-02-14 14:46
Flickwerk
„Also ich bin ja“, sagt die Frau am Nebentisch, „eigentlich gar nicht so.“ Da fällt ihre Freundin ein: dass sie „ja offenbar nicht die große Liebe gesucht“, (geschweige denn gefunden), habe. Lange Gesichter
rubig
gedichte
2018-02-13 17:38
einmal gewesen
Fleckiger Hut, der, wenn er abgelegt, den Blick freigibt auf einen knöchernen Leib. „Das ist einmal ein Mensch gewesen“, flüstern die Leute, wenn sie ihn sehen. ‚Ist einmal‘… er erkennt sich ja selbst
rubig
gedichte
2018-02-12 17:34
im Rauschen
.dunkel vpufpuynsrabpuva thgrehaqrvasnpu reqhaxryurvgvpue rntvrerabpuavpug nhsqraxenpuqren hffrajryg dochalsichschlie ßlichzumirkomm eistdaimmerzudi eserklangteppich auf dem ich mich nur langsam zur echt
rubig
gedichte
2018-02-09 14:03
Tränengras
Tränengras wuchs an den Hängen, wo ich mich für die Nacht gesammelt hatte. Stille hing vom Himmel und heiß stand die Luft des Tages zwischen den Sternen und mir. Das Eselchen schlief leise atmend nah der
rubig
gedicht
2018-02-08 12:50
aus den Tiefen
Dass aus dem Meer Gespenster steigen weiß heute wirklich jedes Kind. So schaun wir's oft bei Sturm und Wind am rauen Küstenstreifen. Aus Gischt und Flut erklimmen sie, sobald das Abendlicht verlischt.
rubig
gedichte
2018-02-07 13:47
Traumecho
Um den Mittag holst du mich, auf halbem Weg nach Golgatha, ein. Die Sonne brennt und du, dreckiges Traumecho, lallender Fetzen Erinnerung, stehst erwartungsvoll da. Geht's noch?, scheinst du zu fragen
← Latest
Older →