Login
Discover
Waves
Communities
Login
Signup
rubig
@rubig
38
Followers
122
Following
15
Follow
Resource Credits
Available
Used
Created
2017-05-10 06:23
RSS Feed
Subscribe
Posts
Blog
Posts
Comments
Communities
Wallet
rubig
gedichte
2018-06-04 12:01
Retikular
Der letzte rezente Vertreter meiner Art, stehe an der Tür, poliere die Klinke, dass sie blitzt und funkelt. Interessiert aber nicht, denn die anderen baden lieber in Blitzlicht- gewitter, saufen sich tot
$ 0.000
0
1
rubig
gedichte
2018-04-06 11:11
Altes Blut
Scharlachblau der Schwarm am Himmel seine Runden zieht. Hoheitlich. Königlich. Royal. Kalt. Bis er schließlich hinabstößt. Kometengleich das Land erschüttert. Warten wir noch einen Augenblick.
$ 0.000
0
rubig
gedichte
2018-04-05 13:00
festgefahren
Witterung nagt an meiner Welt, lang verhallt sind die Stimmen der Freunde und Staub- schichten bedecken die Bäume. Nur Sturm kann jetzt die Spannung noch lösen.
rubig
gedichte
2018-03-29 17:32
Regenschauer
Über mir lichtes Blätterdach, Grün in allen Farben. Und irgendwo im Hintergrund das sanfte Rauschen der Autobahn. Mit dem Regen bricht auch das Licht herein. Die Tropfen spiegeln mein dampfendes Herz.
rubig
gedichte
2018-03-28 15:13
Papier
Lose Blätter all überall, gestapelt, gereiht. Tausend Ideen, segregiert, geordnet, getrennt. Kluge Gedanken, aus den Windungen gemartert, gezogen, gelenkt. Jahre des Leidens, wie Blüten zwischen die Seiten
rubig
gedichte
2018-03-27 18:24
Ophelia
Die Fliegen hatten bereits begonnen, ihre Eier in meinen Überresten abzulegen. Ich beobachtete das mit einer Mischung aus Ekel und Faszination. Die Maden taten sich gütlich an mir, was ich begrüßte, denn
rubig
gedichte
2018-03-26 16:17
Gräuel
Schrecken von den Schultern sprichwörtlicher Riesen gepflückt und zu zäher Melasse verkocht, einem Konflux meiner geistigen Umnachtungen. Getrocknet und gewürfelt sind es fast schon Karamellen und Nährboden
rubig
gedichte
2018-03-23 16:47
Hülle
Wär ich bereit, mit dir zu tauschen? Sieh, Dunkel hüllt mein kleines Leben. Klares, reines, schwarzes Streben treibt mich und das Hirn, es brüllt die graue Masse sich hinaus nach Licht und Sicht. Doch
rubig
gedichte
2018-03-22 13:34
Späte Aussicht
Acht Jahre später… sitzt du noch da, blickst über Felsen und Gräser, dein rötliches Haar glänzt im Licht und ich mach mir klar, dass du immer klüger als ich gewesen bist. Darum verehr ich dich.
rubig
gedichte
2018-03-21 20:14
Harpyien
Harpyien hab ich gezähmt und unter Schmerzen dem Zephir entrissen. Hab Unsägliches mir in die Seele gebrannt und zu Worten geformt, was es nicht gab. Vokabeln und Sätze hab ich ent- und verworfen, voll
rubig
gedichte
2018-03-20 14:42
Im . /. perfekt
Um die eigene Imperfektion zu wissen: Einfach. Diese groben Klüfte des Verstandes, sie sind ja von Weitem schon zu spüren. Die Suche nach dem Perfekten im Imperfekten: Schwierig. Diese kleinodigen,
rubig
gedichte
2018-03-19 17:54
Im Spiegel
Unter dem glatten Spiegel meiner Seele See schlummert ein Tier, so stark und gefährlich, so fürchterlich schön. Ich hege und füttre es, ich fürchte, ich verachte es. Es ist ein Monster von reiner Schönheit,
rubig
gedichte
2018-03-16 13:42
Teil
Dies ist nur ein Teil, das, wenn du es liest, ein Teil deiner selbst wird. Und du wirst Teil des Teils, wenn du es irgendwo wieder ausspeist, auf dass die anderen Hunde, es sich einverleiben.
rubig
gedichte
2018-03-15 18:36
(ohne Titel)
Das Dunkel der Nacht. Darin die Sterne, Funkeln der Unendlichkeit. Doch die Perspektive ist immer nur die eines Menschen. Und so ist das Funkeln ein in der Linse gebrochener Reflex. Niemals mehr.
rubig
gedichte
2018-03-14 16:33
verbleichen
Er war verblasst. Einfach so und allmählich. Die Haut transparent, die Knochen wie Glas. Und es dauerte nun nicht mehr lang, dass er gänzlich entschwand.
rubig
gedichte
2018-03-13 22:34
Existenzflucht
Ich bin nicht und fürchte doch das Sterben, den Tod, das Leben. Und wenn ich aus dem Fenster blicke, wenn die Gleise im Fahrtwind verschwimmen fürcht ich mich gleich noch etwas mehr vor dem Sein, dem Ich,
rubig
gedichte
2018-03-12 17:45
Verpasst
Ich hab geglaubt, ich hätte alle Zeit der Welt. Doch ach, es waren bloß Straßen und keine führte zu dir. Du hast gedacht, der Weg sei lang, die Felder endlos. Doch ach, es waren bloß Jahre und keines vertatst
rubig
gedichte
2018-03-09 12:35
Alte Sünden
Der Bumerang den Ringelnatz voll Inbrunst einst beschrieben hat. Meine Sünden sind auch so, ein bisschen zu groß. So wart ich auf sie im Publikum.
rubig
gedichte
2018-03-08 13:57
sorglos
Sinnloses Handeln in einer sorglosen Welt, seht ihr denn nicht, dass es abwärts geht, sehe ich denn nicht, dass es endet? Verachtenswert diese Verse, verachtenswert die schreibende Instanz, verachtenswert
rubig
gedichte
2018-03-07 13:32
gehen
Zwei Stück Zukunft, unverpackt, einfach auf die Hand. Eins ist für dich und ich dachte, vielleicht setzen wir uns noch ein letztes mal in die Sonne und sehen den Menschen zu, wie sie ihre Wege gehen. Ich
Older →