Guten Morgen liebe Steemer!
Heute...ein sehr persönliches Gedicht. Ich nutze die Gelegenheit mir was von der Seele zu schreiben. Vielleicht habt ihr ja auch was davon.
Sie
Sie,
die eine die mir nicht mehr aus dem Kopfe geht,
an die ich denke,
morgens,
und auch abends spät.
Sie,
die mich zur Weißglut treibt,
mit ihrer Art,
von sturem und direktem Wesen.
Sie,
die spricht als wäre sie Genie,
als wüsste sie von allem alles,
und wir übrigen,
im besten Falle,
noch Vasallen.
Sie,
die fehlerfrei sich dünkt,
weil,
man sich erklärt,
wenn man über allem steht,
von solchen Menschlichkeiten obsolet.
Sie,
die meint weil sie ganz nett sieht aus,
verdiene sie allein Applaus,
was wohl daran liegen mag,
dass sie meint sie zähle zu den Engeln gar,
nur weil blonde Locken in der Sonne locken.
Sie,
die Augen hat aus Eis,
in denen sich kein Funke zeigt,
die ganze Mimik, sie steht still,
keine Regung sich zeigen will.
Sie,
mit ihrer Stimme wie Kanonendonner,
wo so mancher beginnt zu schlottern,
den treffend, stechend ist das Wort,
findet sein Ziel,
an jedem Ort.
Und doch,
bracht sie das Beste in mir hervor,
ex umbra in solem,
ruft der Chor.
Und doch,
konnt ich so vieles von ihr lernen,
damit bereicher ich mich allzu gerne.
Und doch,
konnt man die Planung dabei nicht verkennen,
wenn zielgerichtet Weg,
schließlich Erfolg vermeldet.
Und doch,
komm ich nicht drumherum,
heute zu gestehn,
das ihre Reize meinem Auge,
waren äußerst angenehm.
Und doch,
hat man sowas schon gesehn,
wenn Feuerzungen hinter Eisespanzern wehn?
Und doch,
geht mir der Stimme Klang nicht aus dem Sinn,
wie Zauberklang,
melodischer Gewinn.
Die Liebe ist ein seltsam Ding,
fällt und blüht,
wo und wie sie will!
Parzifal