Frühlingshoffen

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Nach langer, dunkler, kalter Nacht, welche uns viel Frost gebracht,
steigt auf aus ihrem Zuckerwattebett,
die Sonn´,
schon sind des Lebens Trieb´ geweckt.

Zunächst noch alles wie erstarrt,
des Windes Nachtmahr tobte hart,
doch Gottes Licht- und Wärmespender,
ruft mit lauter Stimm´ den Lenz, den Zeitenwender.

So fängt es allenthalben an zu plätschern und zu tropfen,
des Tages Lauf lässt schließlich hoffen,
gibt dem Leben Kraft, der Kälte dann zu trotzen.

Und auch die Luft verändert sich,
riecht nache Erde, Wald und Sonnenlicht,
das Leben fängt von Neuem sich zu regen an,
die Sonn´, sie bricht des Winters dunklen Bann.

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LG

Parzifal

Frühlingshoffen | Ecency