Die integrierte Modellierung der Unternehmensdaten im konzeptuellen Modell bedeutet nicht, dass jeder Benutzer nunmehr mit dieser Gesamtschau der Daten arbeiten muss. Vielmehr soll jeder Benutzer nach wie vor nur die für ihn relevanten Daten sehen, diese Daten sollen ihm in einer ihm vertrauten Form geboten werden. Mit anderen Worten: jeder Benutzer soll seine eigene Sicht (View) auf die Daten haben.
Objekttypen und Beziehungstypen externer Modelle müssen nicht mit denen des konzeptuellen Modells identisch sein, sie müssen lediglich inhaltlich im konzeptuellen Modell enthalten sein.
Auf der Ebene der externen Modelle müssen dem Benutzer Sprachmittel an die Hand gegeben werden, die es ihm erlauben, auf Daten in der Datenbank zuzugreifen und Daten in der Datenbank zu verändern. Die Sprachmittel sind bei den gängigen relationalen Systemen durch die Datenbanksprache, meistens SQL, gegeben. In einer entsprechenden Umgebung können solche Sprachen eigenständig benutzt werden, teilweise auch mit der Unterstützung von graphischen Benutzeroberflächen (mySQL). Außerdem kann man die Elemente der Datenbanksprache in gängigen Programmiersprachen (Java, C, C++, usw.) aufrufen und damit auf Datenbanken zugreifen und deren Inhalte verändern.
Abbildung: Beispiel einer grafischen View (mySQL)
Die Beschreibung der externen Modelle erfolgt in den externen Schemata. Bezugspunkt für die externen Modelle ist das konzeptuelle Modell. In den Transformationsregeln externes/konzeptuelles Schema muss angegeben werden, auf welche Weise Entities und Beziehungen des konzeptuellen Schemas zusammengesetzt werden.
Quelle
http://www.uobabylon.edu.iq/uobColeges/ad_downloads/5_25125_38.pdf