Die Verwendung vs. Nicht-Verwendung und den höchst unterschiedlichen Umgang mit Ampeln sehe ich als augenfälliges Beispiel für kulturelle und soziopsychologische Unterschiede.
Denn dass der sehr lebhafte Verkehr trotz Ampellosigkeit im obigen Video fließend und unfallfrei funktioniert, liegt sehr gut sichtbar am deutlich unterschiedlichen Fahrverhalten im Vergleich zum mitteleuropäischen (weniger, aber immer noch deutlich unterschiedlich auch zum südeuropäischen). Dass das in Germanistan so nicht funktionieren würde, liegt klar auf der Hand.
Wenn man Chaos als kreativ wahrnimmt, hat es dadurch natürlich einen positiven Anstrich. Aber es als brauchbaren Dauerzustand im Rahmen eines gedeihlichen Miteinanders anzusehen scheint völlig undenkbar. Ich fühle mich geehrt, dass du einen so alten Beitrag auf meinen Einwand hin noch korrigiert hast!
!PIZZA !BEER
RE: Weiterentwicklung der Gesellschaft durch Regelverletzung?