Ja, also über Ampeln ließe sich trefflich streiten. Ich denke schon, dass sie nützlich sein können, aber nicht immer sind. Vor allem aber verwendete ich ja das Ampel-Beispiel, um zu zeigen, dass es in bestimmten Situationen ganz sicher nicht sinnvoll ist, ihren Signalen Folge zu leisten.
Übrigens ist meine Erfahrung, dass sich, zumindest in Makati, die Menschen durchaus nach den Ampel-Anzeigen richten (viele Ampeln zeigen dort sogar einen Countdown an, so dass man immer weiß, wann man gehen können wird).
Aber es stimmt natürlich, dass das nicht überall auf den Philippinen und in Südostasien so ist und das Leben trotzdem seinen Gang geht.
Was meiner Erfahrung nach überhaupt nicht beachtet wird, sind übrigens Zebrastreifen (da frage ich mich dann immer, wieso sich irgendjemand die Mühe macht, sie auf die Straße zu malen). :)
Und wieder mal wie wohl schon hunderte Millionen mal zuvor, die Verwechslung von "Anarchie" (Herrschaftslosigkeit) mit "Anomie" (Regellosigkeit)!
Interessant. In meinem Sprachgebrauch stand "Anarchie" bisher sinngemäß für 'kreatives Chaos' (was ich gar nicht mal als dermaßen negativ empfand).
Den Begriff "Anomie" hatte ich überhaupt noch nie gehört!
Schön, hier Neues lernen zu können! Ich werde den Artikel entsprechend korrigieren.
RE: Weiterentwicklung der Gesellschaft durch Regelverletzung?