Die Freude war groß, als ich gestern durch das Algarve Städtchen Lagos bummelte und plötzlich einen neuen Einkaufsladen entdeckte, der mit Lebensmitteln aus dem Ostblock lockte.
Schon von außen war anhand der ulkigen Schrift im Schaufenster zu erkennen, das es sich hier um ein von Russen geführtes Geschäft handelt.
Ich trat herein, schmetterte ein selbstbewusstes Здравствуйте ( Guten Tag ) in den Raum, lies den Blick durch die Regale schweifen und bemerkte schnell, das ich hier eine wunderbare Entdeckung gemacht hatte.
Meerrettich, guter Senf, Salzgurken, eingelegte Heringe, Kassler ( alles Dinge die man sonst nirgendwo bekommt ) und ein paar mir völligst unbekannte Biersorten fanden den Weg in mein Einkaufskörbchen.
An der Kasse lies ich die charmante Verkäuferin noch an meinen bescheidenen Russisch Kenntnissen teilhaben, verriet Ihr meinen Namen und beteuerte wie gut die Auswahl ihres Ladens sei, was die reizende Frau sichtlich amüsiert zur Kenntnis nahm und schenkte mir, nachdem ich beteuerte auch Räucherfisch zu mögen noch eine fette, geräucherte Makrele mit dem Hinweis, das ich sie zusammen mit dem Meerrettich verzehren solle.
Glücklich wie ein kleines Kind verließ ich den Laden, natürlich nicht ohne noch einmal ein quietsch vergnügtes до свидания ( Auf Wiedersehen ) zu trällern, was die Chefin kichernd erwiderte.
Wieder zuhause angekommen berichtete ich Liebchen von meiner neuen Entdeckung, aber irgendwie reagierte Sie ein wenig reserviert, als ich, wohl zu sehr von der reizenden Russin schwärmte, anstatt meinen außergewöhnlichen Einkauf in den Vordergrund zu stellen.
Ich setzte mein überhebliches Schmunzeln auf und öffnete eines der gekauften Biere.
DAMIT WÄREN WIR BEIM EIGENTLICHEN THEMA dieses Beitrags, dem #BeerSaturday vom @detlev der diese Woche seinen zweijährigen Geburtstag feiert.
( Nicht @detlev, sondern die Challenge! 🤣 )
Schon beim einschenken ins Glas ahnte ich, das dies wohl ein Fehlkauf war.
Die „ Blume „ baute sich nur schwerlich auf und stürzte, kaum das sie sich aufgerichtet hatte, nach dem ersten Schluck schon wieder in sich zusammen und irgendwie roch es auch ein wenig ungewohnt.
Mein Verdacht wurde zur bitteren Gewissheit.
Nicht das etwa das Bier mit einer bitteren Hopfennote zu überzeugen wusste, nein, was ich da in den Händen hielt war eine leicht säuerlich schmeckende Plörre die wirklich so furchtbar schmeckte, das sie unvermittelt durch den Abfluss des Waschbeckens gespült wurde.
VON AUßEN HUI, VON INNEN PFUI. 🤢
Bleibt zu hoffen, das die nächste Flasche besser schmeckt, denn eigentlich habe ich das russische Bier in gar nicht so schlechter Erinnerung.
Ob ich mit dem BALTIKA Bier, so der Name des neuen Gerstensaftes glücklicher werde, erfahrt ihr dann am nächsten #BeerSaturday. 😎
Glücklich wäre ich noch über Euren …
… und dann geht es weiter wie bisher, mit einem nicht nur Bierseligen …
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