Langsam aber sicher verschwinden die Urlauber wieder und der Aufenthalt am Meer gestaltet sich entspannter.
Wohl durch das Sardinenfest auf den Geschmack gekommen, zog es mich wieder an den Atlantik um ein paar Fische zu überlisten.
Zwei sich noch in den Ferien befindliche Freunde schlossen sich mir an und es wurde die Hoffnung gehegt zum Abschied, denn am nächsten Tag sollten auch sie wieder nachhause fliegen, gemeinsam ein paar Fische zu grillen.
Daraus wurde leider nichts, reichte der Fang doch gerade einmal aus um die Katze satt zu kriegen, die es uns aber mit einem derart glücklichen, zufriedenen Miezen dankte, das auch dieser eher bescheidene Angeltag als voller Erfolg abgespeichert wurde.
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Am nächsten Tag, der Besuch saß bereits im Flieger, versuchte ich erneut mein Glück und fuhr an meinen vertrauten Angelplatz und kaum dort angekommen hatte ich eine außergewöhnliche, schattige Erscheinung, auch wenn mich diese nur über Whats App erreichte.
Dennoch sollte sie mir Glück bringen. 😎💕
Anfänglich sah es zwar noch etwas mau aus, nichts wollte beißen und mein portugiesischer Mitstreiter, mit dem ich mir das Plätzchen öfters teile, zog nach allen Regeln der Kunst fluchend davon und wollte mir weismachen das heute kein Fisch zu holen sei.
Solch Ansage nehme ich durchaus ernst, ist dieser Mann doch an der Küste aufgewachsen und kennt sich aus mit den Gewohnheiten der Flossenträger.
Trotz allem blieb ich aber stur auf meinem Felsen sitzen, weiß ich doch auch einen Tag am Wasser ohne Fisch zu genießen und wie man so schön sagt, die Hoffnung stirbt zuletzt.
Tatsächlich begann es dann auch irgendwann zu beissen, hier und da ein Zuppeln, der erste kleine Lippfisch ging an den Haken, doch so richtig Bewegung kam nicht auf im Wasser.
Der Tag neigte sich langsam dem Ende.
Ich hatte noch etwa 1,5 Stunden Zeit bis ich mich auf den Heimweg begeben musste, da ich sonst im Dunkeln auf den Klippen verloren gewesen wäre und den Aufstieg nur unter Lebensgefahr hätte bewältigen können, als sich die Spitze der Angelrute urplötzlich nach unten bog.
ANHIEB und die erste Seebrasse hing am Haken.
Auf einmal kam Stimmung auf im Wasser und die meinige wuchs von Minute zu Minute im höchsten Maße.
Fast jeder Wurf ein Fisch, es war unglaublich.
In etwas mehr als einer Stunde zog ich eine bunte Palette von 17 verschiedensten Fischen aus dem Wasser und wäre die Sonne nicht bald untergegangen, was mich zum Aufbruch zwang, hätte ich wahrscheinlich einen Monatsvorrat gefangen.
Zufrieden und mit des Anglers stolzem Blick kehrte ich heim und mein kleiner Glücksbringer, der sich zu Beginn meines Angelausflugs noch sehr schattig präsentierte, schloss mich nun in voller weiblicher Pracht in Ihre Arme, küsste mich beherzt, lies mir ein Bad ein und begann den prächtigen Fang zu putzen.
HEUTE STEHT FISCH AUF DEM SPEISEPLAN! 🎣😎🐟
Dieser Beitrag entstand im Zuge eines unerschütterlichen …
@muelli der alle Fotos, mit Ausnahme Liebchens Schattenspiels selber schoss.
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