DREI Stempel am Samstag

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DREI Stempel am Samstag

Auch nach einer kurzen Arbeitswoche diese Woche war heute endlich Wochenende. Ich beschloss meine Stempelsammlung wandernd zu ergänzen. Um kurz vor 9:00 Uhr bei -1°C ging es los in Richtung Parkplatz Steinerne Renne. Es lag zwar kein Schnee, manch einen hielt das nicht vom Langlauftraining ab.

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Mein erstes Ziel war die Nr. 26, die Mönchsbuche. Gleich zu Beginn am Bahnhof Steinerne Renne bin ich falsch gegangen, habe es gleich gemerkt und bin zurück.
Dabei fiel mir diese von der Natur zurückeroberte Brücke auf.

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Der dann richtige Waldweg lies nicht viel Fragen offen, er ging gleich richtig steil bergauf. Die Luft war angenehm kühl und nahezu alle Bäume waren von Raureif überzogen. Dazu war es neblig. Und ich war sogleich richtig angetan von der mystisch anmutenden Umgebung.
Eine bogenförmig gewachsene Lärche strotz der Schwerkraft.

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An der Stempelstelle angekommen,

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ist festzustellen, die Buche war vermutlich einmal ganz gewaltig groß, weilt aber inzwischen nicht mehr unter uns.

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Hiernach stellte sich die Frage zurück oder weiter? Laut der App lag die nächste Stempelstelle in nur 1,4 km Entfernung. Es handelte sich um die Nr. 25, ein Förster- Denkmal. Die Gegend ist von Forstwirtschaft geprägt, hier eine gewaltige- hölzerne Wand.

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Vom mystischen Januarwetter (oder Neujanuarwetter?) geprägt,

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gab die Natur so manche Kuriosität preis.

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Die Stempelstelle war schnell erreicht und der Stempel Nr. 2 des heutigen Tages war mein.

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Ein weiterer Blick in die App offenbarte, wieder nur 1,5 Km bis zur nächsten Stelle. Als nächstes war die Nr. 24, die Wolfsklippe dran. Auf dem Weg dort kam die Sonne heraus und ein ganz herrliches Himmelblau kam zum Vorschein.

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Der Weg zum Stempel Nr. 3 wurde es kurz nochmal kraxelig und düster.

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An der Stempelstelle jedoch

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War ein ganz herrlicher Sonnenschein im Gange.

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Die eigentliche Wolfsklippe lag von hier noch in ca. 100 Entfernung. Es handelt sich um eine Ansammlung aufgetürmter Findlinge.

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Ganz oben ist ein klappriger Aussichtsturm aufgestellt. Die sehr schmalen Stufen sind unangenehm zu begehen, besonders wenn sie mit Raureif überzogen sind. Ich war ungemein froh als ich dort wieder hinunter war und wieder festen Boden unter den Füßen hatte.

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Mittlerweile war ich fast wieder zuhause, nur stand das Auto halt in Wernigerode an der Steinernen Renne. Also hieß es einen Rückweg suchen. Nachdem der gefunden war, fehlt es an Schildern die den Weg bestätigten. Der Brocken lag im Übrigen auch schon wieder zum Greifen nahe.

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Fehlende Beschilderung sind immer so eine Sache, nicht das man auf Sackgassen der Forst unterwegs ist. Dieses Gefühl begleitete mich gut eine 3/4 Stunde lang.

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Aber eine akribische Überprüfung der Karte an jeder Weggabelung führten schlussendlich auf den Weg zurück zum Parkplatz.

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Damit endet dieser Beitrag.

Ein schönes Wochenende
und
steem it !

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