Narita was fun, even though it now seems to be ages ago that we walked its hot summer streets. But time flies and there is nothing we can do to stop that. And that is why the memories of our mid-summer excursions have somehow be shifted to a place where they are less prominent and quickly over-looked by all the other things that happened since.
But I guess it is time again to say hello to Mr. Tanuki, that little rascal which is romping all over the Japanese archipelago and meanwhile brings quite some smiles to so many people, and which we encountered again during our visit to Narita.
And if you’ve ever walked through a Japanese town yourself, you may have spotted a small, round animal statue with a big belly, a mischievous grin and an oversized hat, you’ve probably met a tanuki.
That is the tanuki,a Japanese raccoon dog. Despite its name, it isn’t a raccoon at all – and it isn’t closely related to the raccoon. It belongs to the dog family and looks a little like a cross between a fox, a raccoon and a very fluffy small dog.
Tanuki are mostly active at night. They are excellent walkers and surprisingly adaptable, happily living in forests, farmland and even near cities. They eat almost anything they can find, from insects and fruit to small animals and food left behind by humans.
But tanuki are famous in Japan for something other than their appetite. In Japanese folklore, they are magical tricksters who can transform themselves and play pranks on humans. They are often portrayed as cheerful, slightly mischievous creatures who enjoy a good joke.
That may explain the statues you see outside restaurants and shops. Traditionally, tanuki statues are associated with good luck, prosperity and welcoming customers. Their large bellies, friendly expressions and other exaggerated features are all part of the symbolism.
So the next time you see a tanuki statue in Japan, take a closer look. That cheerful little fellow may look harmless – but according to Japanese folklore, you never quite know what a tanuki might be up to!
DEUTSCH
Narita hat Spaß gemacht, auch wenn es mittlerweile schon eine Ewigkeit her zu sein scheint, dass wir im Sommer durch die heißen Straßen der Stadt spaziert sind. Aber die Zeit vergeht eben wie im Flug, und wir können da gar nichts dagegen tun. Und deshalb sind die Erinnerungen an unsere Ausflüge im Hochsommer irgendwie in den Hintergrund gerückt und werden schnell von all den anderen tollen Dingen überschattet, die seitdem passiert sind.
Aber ich glaube, es ist wieder an der Zeit, Herrn Tanuki "Hallo" zu sagen, diesem kleinen Schelm, der über den gesamten japanischen Archipel herumtollt und mittlerweile so vielen Menschen ein Lächeln ins Gesicht zaubert, und dem wir bei unserem Besuch in Narita dann auch begegnet sind.
Und wenn ihr selbst auch schon einmal durch eine japanische Stadt spaziert sein solltet, hat ihr dabei bestimmt auch eine kleine, runde Tierstatue mit dickem Bauch, einem verschmitzten Grinsen und einem übergroßen Hut entdeckt.
Genau das ist der Tanuki, der japanische Marderhund. Er gehört zur Familie der Hunde und sieht ein wenig aus wie eine Kreuzung aus Fuchs, Waschbär und einem flauschigen kleinen Hund.
Tanuki sind meist nachtaktiv. Sie sind ausgezeichnete Läufer und überraschend anpassungsfähig; sie leben gerne in Wäldern, auf Ackerland und sogar in der Nähe von Städten. Sie fressen dabei fast alles, was sie finden können, von Insekten und Früchten bis hin zu Kleintieren und von Menschen zurückgelassenen Essensresten.
Aber Tanuki sind in Japan nicht nur wegen ihres Appetits berühmt - in der japanischen Folklore gelten sie als magische Schelme, die sich verwandeln und den Menschen Streiche spielen können. Oft werden sie dort als fröhliche, leicht schelmische Wesen dargestellt, die Spaß an einem guten Scherz haben.
Das erklärt vielleicht die Statuen, die man vor Restaurants und Geschäften sieht. Traditionell werden Tanuki-Statuen mit Glück, Wohlstand und der Begrüßung von Kunden in Verbindung gebracht. Ihre dicken Bäuche, freundlichen Gesichtsausdrücke und andere übertriebene Merkmale sind allesamt Teil dieser Symbolik.
Wenn ihr also das nächste Mal in Japan eine Tanuki-Statue seht, schaut sie euch ruhig mal etwas genauer an. Dieser fröhliche kleine Kerl mag harmlos aussehen – aber laut japanischer Folklore weiß man nie so recht, was ein Tanuki gerade im Schilde führt!