Dirk Pohlmann wurde durch die angeblichen sowjetischen U-Boote vor Schwedens Küste bekannt. Er zeigte, dass es in Wahrheit Provokationen von NATO-Staaten waren, die sich eine andere Politik Schwedens wünschten.
Die Antwort auf diese Frage fällt verschieden, je nachdem wenn man fragt.
Aufgrund welcher Kriterien beurteilt man eigentlich Gutes und Schlechtes? Die meisten Diskussionen über die Medien finden im privaten Kreis statt. Falls in den Medien über Medien gesprochen wird, sollte man nicht mit allzu großer Selbstkritik oder systemischer Kritik rechnen.
Jenseits der üblichen politischen Diskussionen über den Ist-Zustand ist es sinnvoll, sich dem Thema normativ zu nähern, also den Soll-Zustand zu erörtern. Die wichtigste Quelle dafür ist das Bundesverfassungsgericht sowie die Logik.
Dirk Pohlmann studierte Publizistik, Jura und Philosophie. Er beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit dem Thema. Zuerst theoretisch als Student, dann aus der Binnenperspektive als Journalist und nun aus der Überblicksperspektive. Ihn interessiert, ob die Medien ihre systemische Aufgabe erfüllen, eine erstaunlich selten gestellt Frage - und wie ein gutes Mediensystem beschaffen sein müsste und funktionierte, wenn man es von den Zielen her denkt.