Viele Jahre später, die Burg am Krämpelstein gehörte nun wie Vichtenstein zum Bistum Passau und diente den Passauischen Bischöfen als Ruhestätte, wurde hier der Ritter Rupert von Moosham mit seinen beiden Schreibern eingekerkert, weil er die religiösen Lehren nach seiner eigenen Ansicht auslegte und verbreitete.
Many years later, the castle at Krämpelstein now belonged to the Diocese of Passau like Vichtenstein and served as the resting place of the Passau bishops, the knight Rupert von Moosham and his two scribes were imprisoned here because he interpreted and disseminated the religious teachings according to his own view.
Das aber behagte dem Herrn Bischof gar nicht und so ließ
er seinen Domkapitelherren am Krämpelsteine verschwinden. Das hinderte den Mooshamer aber nicht, seine Ansichten mittels seiner Gehilfen weiter zu verbreiten. Der allzeit fromme Herr Bischof ließ darauf hin die beiden Schreiber in einem Kellerverließe am Krämpelsteine lebendig einmauern. Heute noch heißt das betreffende Gewölbe das „Pfaffenstübchen“! Den Mooshamer aber ließ er zu Frauenstein „am Halse aufhängen bis der Tod eintrat“.
Manch einer glaubt, dass verschiedene unerklärliche und gruselige Erscheinungen am Krämpelsteine mit diesen grausamen Ereignissen im Zusammenhang stehen könnten!
But that didn't please the bishop at all and left it so
he disappears his cathedral chapter lords at the Krmpelsteine. But this did not prevent the Mooshamer from spreading his views through his assistants. The always pious Mr. Bishop then had the two scribes walled up alive in a cellar dungeon on the Krämpelstein. Today the vault in question is still called the “Pfaffenstübchen”! But he had the Mooshamer at Frauenstein "hang up by the neck until death occurred".
Some people believe that various inexplicable and creepy appearances on Krämpelstein could be connected with these gruesome events!
In manchen mondhellen Nächten sieht man auf dem Felsen, auf dem die Burg Krämpelstein steht, eine seltsame Gestalt, die traurig auf die Donau hinabblickt. Das kleine verhutzelte Männlein ist der Schneider, der sich hier einquartiert hatte, nachdem die Passauer Bischöfe sich nicht mehr um den Krämpelstein kümmerten. Der Liebeskummer hatte ihn hierher getrieben, denn kaum 2 Steinwürfe donauaufwärts lebte unten am Ufer im Fischerhäusl ein sehr hübsches Mädchen, welches Mimi gerufen wurde. In sie hatte sich der Schneider unsterblich verliebt, aber die Angebetete lachte ihn nur aus. So zog er denn in die Burg und seine einzige Gesellschaft war eine Geiß namens Edeltraud.
Wie diese Geschichte ausgegangen ist, steht in dem folgenden Gedicht:
On some moonlit nights you can see a strange figure on the rock on which Krempelstein Castle stands, sadly looking down at the Danube. The little wizened man is the tailor who quartered here after the Passau bishops no longer took care of the Krämpelstein. Lovesickness had driven him here, because barely 2 stones throws up the Danube lived a very pretty girl down on the bank in the fisherman's house, who was called Mimi. The tailor had fallen madly in love with her, but the woman he loved just laughed at him. So he moved into the castle and his only company was a goat named Edeltraud.
How this story ended can be found in the following poem
Die Ballade vom Schneiderschlössl
Es schaut ein schroffer Felsen hinab zur Donauflut,
auf diesem schwankt ein Schlösschen als wie ein lockrer Hut.
Einst hausten tapfre Recken alldort im luftgen Haus,
Doch ihre Namen loschen im Buch der Zeiten aus.
Lang stund es drauf verlassen, ein unbewohnt Gestein.
Der Wind nur hauste drinnen und fuhr dort aus und ein.
Da kam ein luftger Schneider zum Schloss, ein armer Gauch:
Und kann der Wind drin hausen, so kanns ein Schneider auch!
Drauf zog er in das Schlösschen, gar keck und wohlgemuth,
und eine Geiß nur nahm er mit sich: sein Hab und Gut.
Und als er nun bezogen das Schlößchen wüst und leer,
da schwoll vor blindem Stolze der Kamm dem Schneider sehr.
„Und muß ich gleich hier hausen mit meiner Geiß allein,
so bin ich doch der Burgherr jetzt auf dem Krämpelstein!
“Dann riss er frech das Wappen herab das überm Thor
und eine riesge Schere hing er als eignes vor.
So saß der Schneider droben in seinem luftgen Schloss,
die Nadel nur zur Wehre, die Geiß nur als Genoss.
Doch ach, da traf mir einmal auch ihn des Schicksals Hand,
denn leblos eines Morgens die Geiß der Ärmste fand.
Wohl schmähte da der Schneider voll Ingrimm sein Geschick,
und ballte wild die Fäuste und Blitze schoss sein Blick.
Die Geiß drauf fasste grimmig er auf in seiner Wut,
hinunter sie zu schleudern, inmitten in die Flut.
Doch ach, wie da der Schneider ausholt zum Wurf mit Macht,
da hat ins Horn verwickelt er sich gar unbedacht.
Und als von seinen Händen die Last nun flog hinab,
das riss die Geiß den Schneider mit sich ins nasse Grab.
Dies ist die alte Märe vom Schlösschen dort am Strand,
das noch das „Schneiderschlösschen“ geheißen wird im Land.
The ballad from the Schneiderschlössl
A rugged rock looks down to the Danube flood,
on this a little castles ways like a loose hat.
Once brave warriors lived there in the airy house,
But their names are erased in the Book of Times.
For a long time it was left on it, an uninhabited rock.
The wind just lived inside and came in and out there.
Then an airy tailor came to the castle, a poor Gauch:
And if the wind can live in, a tailor can too!
Then he moved into the castle, very cheeky and cheerful,
and he only took one goat with him: his belongings.
And when he moved into the little castle, deserted and empty,
then the tailor's comb swelled very much with blind pride.
"And do I have to live here alone with my goat,
so I'm the lord of the castle now on the Krämpelstein!
“Then he cheekily tore down the coat of arms above the gate
and he hung a huge pair of scissors as his own.
So sat the tailor up in his airy castle,
the needle only as a defense, the goat only as a comrade.
But oh, then once fate met me too,
for one morning the goat found the poor girl lifeless.
The tailor reviled his fate with rage,
and clenched his fists wildly and lightning flashed his gaze.
He grimly grasped the goat in his anger,
hurling her down, amidst the tide.
But oh, how the tailor pulls out to throw with power,
he got himself involved in the horn at all carelessly.
And when the burden fell from his hands,
the goat dragged the tailor into the wet grave with her.
This is the old tale of the castle there on the beach
which is still called the “Schneiderschlössl” in the country.
Ja, so ist es geschehen! Aber das Erscheinen des Schneiders in manchen Nächten ist nicht das Einzige, was den Krämpelstein so unheimlich macht. Fortsetzung folgt...
Yes, that's how it happened! But the appearance of the tailor on some nights is not the only thing that makes Krämpelstein so eerie.
Sequel follows...
(translated by google)