Heute scheint sich der frische Mensch in seiner leicht primitiv technologisierten Welt kaum noch damit zu beschäftigen, warum, wieso, weshalb er denn am Leben ist. Vor dem Tod, hat er Angst. Aber vor dem Leben scheinbar nicht.
Ich sehe dies anders. Für mich haben viele Menschen (unbewusst) Angst vor dem Leben. Das ist nämlich gefährlich, deshalb muss ich mich überall versichern, deshalb brauche ich jemanden, der mir sagt, wie ich denn nun leben soll/darf... deshalb meide ich Veränderungen, riskiere nichts, schon gar nicht mir den Unmut meiner Mitmenschen auf mich zu ziehen, deshalb brauche die Abenteuer im Fernsehen und meinen jährlichen SuperUrlaub... Es ist die Angst vor dem Leben (die vor dem Tod gibt es natürlich auch, die kennt man ja schon und redet am besten nicht drüber...) Wir klammern beides aus und bewegen uns in der Komfortzone von "Nicht darüber Nachdenken" mit gemachten Grenzen, die vermeintlich Sicherheit geben...
RE: Willkommen, bei den Überlebenden.