Diesen Artikel schreibe ich weniger als Ausdruck von Wissen, sondern eher von Unwissen. Denn es gibt zu diesem Thema eine gewisse Kontroverse, die ich einfach nicht verstehen kann. Ich hoffe, dass es in der weiten Steemit-Welt Leute gibt, die diese Art von Widerspruch für mich und die Allgemeinheit aufklären können.
Zum einen gibt es ganz ungeschoren Antisemitismus im Iran: Siehe zB das Video vom Mark Hegewald (Mark Mobil)
Sry, da sollte ich schon dazu schreiben, dass Mark kein Antisemit ist, aber die Lage im Iran abgebildet hat.
Deren Wände haben ja zT Graffitis wie von übelsten Verschwörungstheoretikern. Das leben die dort auch vollkommen ungestraft aus. Andere Länder, andere Sitten. Ok, wenn das in Mitteleuropa so wäre, dann könnte ich diese sogenannte [Gefahr von rechts] sogar verstehen.
Aber:
Gleichzeitig gibt es im Iran (das habe ich aus dem Interview mit Bernd Erbel [Instex] und Ken Jebsen herausgehört) auch ein Verhältnis, das einigermaßen gemäßigt, wenn nicht sogar positiv für Juden ausfällt. Als Referenz habe ich mir einen Artikel der Deutschen Welle (die sind ja glaub ich eher ein linkes Blatt) herausgesucht.
https://www.dw.com/de/juden-im-iran-ging-es-besser-als-in-europa/a-38848551
Israel und Iran sind Todfeinde. Doch im Iran lebt die zweitgrößte jüdische Gemeinde im Nahen Osten. Für Siamak Morsadegh ist das kein Widerspruch. Er ist Direktor des Tehran Jewish Committees und Parlamentsabgeordneter.
*Ja, was denn jetzt?
Dabei habe ich mich irgendwie gefragt, geht es überhaupt um Antisemitismus? Vielleicht eher um Antizionismus? Wobei soweit ich weiß, das Endziel für die Juden im Zionismus nicht so rosig sein soll. Das würde eine gewisse positive Verbindung zwischen Muslimen und Juden erklären, aber sicher bin ich mir bei weitem nicht.