Hm ... also einigen dieser Punkte kann ich durchaus etwas abgewinnen:
Aufgrund seines rapiden Wertverlusts bin ich bezüglich des Euro auch sehr skeptisch. Nicht, dass ich zur DM zurückwollte, aber ... es gibt doch Bitcoin! :-)
Die Atomwaffen und Militärstützpunkte der USA auf deutschem Boden sehe ich ebenfalls sehr kritisch. So wurde (wird immer noch?) der von den USA geführte Drohnenkrieg gegen Terroristen (und alle, die sich zufällig als "Kollateralschäden" ebenfalls in der Nähe befinden) teilweise von deutschem Boden (Ramstein) aus gesteuert, ohne dass aber Deutschland die Kontrolle darüber hat.
Und dass es seit Snowden keine Zweifel mehr bezüglich us-amerikanischer Abhöraktiviten gibt, kommt erschwerend hinzu.
Und auch was Sanktionen generell betrifft, bin ich sehr skeptisch: Werden durch Sanktionen die Ressourcen eines Landes geringer, genehmigen sich die Machthaber einfach prozentual größere Stücke des kleiner werdenden 'Kuchens', während das Volk immer ärmer wird. Ich kenne tatsächlich kein einziges Beispiel, in dem Sanktionen jemals zu einem Machtwechsel geführt hätten, (leider!) weder im Iran, noch in Nordkorea oder Afghanistan.
Russland ist wirtschaftlich gesehen bei weitem stärker als die oben erwähnten Länder, und dazu kommt, dass Deutschland ohnehin weiter russische Produkte über Umwege (z. B. Indien) und somit für weitaus höhere Preise bezieht, sodass ich mich frage ob nicht im Endeffekt die Sanktionen wie ein Bumerang auf Deutschland zurückfallen?
Kritisch sehe ich bei der AfD aber sehr wohl bestimmte Politiker und einen Teil der Wählerschaft, der unter anderem auf X, sehr radikal, aggressiv und pauschal ausländerfeindlich agiert.
RE: #EUGoingDark