... dass ich kein Verständnis dafür habe, wenn Menschen sich über einen ungerechten Staat beklagen.
Geht am Punkt vorbei: Ich sprach nicht von ungerecht, sondern von (extrem) bürokratisch (meinte damit aber durchaus auch "invasiv in die Privatsphäre eindringend").
Ich meinte außerdem nicht nur (wenn auch in sehr starkem Maße) den 'Staat', sondern auch andere Aspekte des immer komplizierter werdenden Lebens.
Ich behauptete überdies nicht, 'alles' sei verglichen mit früher schlechter geworden (dass du jedoch ausgerechnet eine sauberer gewordene Umwelt ins Feld führen zu können glaubst, liegt wohl daran, dass du von einem absoluten, auf die industrielle Revolution folgenden 'Verschmutzungs-Extrempunkt' ausgehst), kritisiere aber einen ganz konkreten Punkt, der mich persönlich sehr frustriert. Akzeptiere das, auch wenn du diese Frustration nicht teilst, denn Menschen und ihre Empfindungen sind nun mal verschieden.
... ist es auch überhaupt nicht schwer, auf Luxus und Status zu verzichten.
Es ist jedoch verdammt schwer, sich der übebordenden Bürokratie und staatlichen Kontrollsucht zu entziehen.
Wenn du deine Nische bzw. deinen Tümpel gefunden hast, in der/dem du dich wohlfühlst, ist das wunderbar.
RE: Innere Stimme oder Depression