Keine Ahnung, vielleicht hast du Recht. Ich vermute immer noch die jungen Frauen als treibende Kraft - ich nehme an, es liegt daran, daß bei ihnen das Wissen frischer ist und sie sich noch beweisen müssen. Jedenfalls ist meine "Freundin" zu sehr von sich überzeugt, um ihre eigenen Fehler zu registrieren; das ist aber etwas, das sie mit vielen Teilnehmern im Kurs teilt. Nicht jeder Mensch, dem das Jobcenter Werkzeuge an die Hand gibt, um wieder oder überhaupt ins Berufsleben zu starten, möchte das auch.
Die Korane bei ihr dabeim sind in Türkisch und Arabisch; der, den ich mein Eigen nenne, ist eine von der Ahmadiyya-Gemeinde abgenommene deutsche Übersetzung, die 1993 herausgegeben wurde. Ich erhielt ihn mal als Geschenk. Von einer Schulfreundin, die außerhalb des Hauses mit halbbedecktem Gesicht herumlaufen mußte. Sie hat ihn sicher nicht ohne Einverständnis ihrer Mutter (der damals einzigen im Alltag dauernd anwesenden Angehörigen) verschenkt. Deswegen ist mir dieser Rückzug kein Begriff (gewesen). Wir haben damals auch nie über den Inhalt gesprochen.
Ich finde schon, daß 500 zusätzliche Jahre einer Religion einiges an Entwicklungspotential bieten. Überleg doch mal, wann die Reformationsbewegung einsetzte! Ökumene-Gedanken sind doch im Islam eher die Ausnahme. Womit wir wieder beim Thema wären ...
Ich habe die Frage, warum man sich von anderen Menschen vorschreiben lassen muß, wie man zu glauben hat, anstatt einfach auf sein Herz zu hören, im Hinterkopf und hoffe, sie zu einem geeigneten Zeitpunkt stellen zu können.
RE: "Du bist nicht passend gekleidet"