Isabella Klais / Aufbruch - Wir für Deutschland!
Die Deutsche Bahn, von ihrer Leistung her ein stetes Ärgernis für ihre Kundschaft und eine Schande für Deutschland, betätigt sich umso beflissener bei der Verbreitung multikultureller Botschaften.
Schon seit geraumer Zeit tauchen auf ihren Werbeplakaten überproportional Menschen aus fremden Kulturkreisen auf. Ihr Leistungsniveau hat die Deutsche Bahn schon längstens Drittweltstandard angepaßt. Spricht sie daher nur noch den Teil der Kundschaft an, der aus seiner Heimat daran gewöhnt ist? Es befremdet, wenn ein Unternehmen ein völlig falsches Bild von der gesellschaftlichen Realität hat und seine Zielgruppe derart verkennt. Etwa 80% der Bahnnutzer unterscheiden sich von den auf den Werbeplakaten Abgebildeten in ihrem Erscheinungsbild erheblich.
Boris Palmer, Oberbürgermeister von Tübingen und Ausnahme-Grüner, bringt es auf den Punkt.
Es hat nichts mit Rassismus zu tun, wenn man das unverständlich findet.
Wie etwa käme es in Kenia an, wenn mit Menschen weißer Hautfarbe dort geworben würde? Man braucht nicht lange darüber nachzudenken: Es würde als Mißachtung der Mehrheit der Kenianer und Zeichen weißen Dominanzgebarens empfunden.
Die Deutsche Bahn wäre gut beraten, sich ihren eigentlichen Hausaufgaben zu widmen. Damit allein hätte sie schon alle Schienen voll zu tun. Auch ihre ausländischen Nutzer erwarten nämlich durchaus deutsche Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit, sonst wären sie nicht hier. Der Reputation Deutschlands in der Welt ist das Versagen der Deutschen Bahn extrem abträglich. Es mutet schon absurd an, wenn die Ansagen der Bahn fremdsprachlich erfolgen, sich dann aber die Zuganzeigen so verwirrend und falsch darbieten, daß auch die Deutschen sich damit nicht zurechtfinden. Die Bahn ist ein Transportunternehmen und hat zunächst ausschließlich diesen Auftrag zu erfüllen, hinter dem sie derzeit beschämend zurückbleibt.
Deutsche Bahn, bleib‘ auf den Schienen, und werde erst einmal wieder mobil! Für die Betätigung auf Nebenschauplätzen bleibt dabei auf lange Zeit kein Raum!
Die Deutsche Bahn stellt jedoch keinen Einzelfall bemühter Verbreitung eines realitätsfernen Gesellschaftsbildes dar. Auch für Krankenversicherungen wird mit einem sympathisch lächelnden schwarzen Arzt geworben. Wenn seine fachliche und sprachliche Kompetenz überzeugt, ist er herzlich willkommen. Nur stellt er die Ausnahmeerscheinung unter seinen Kollegen dar. Warum also wird gerade er herausgegriffen, wenn die ganz überwiegende Mehrheit sich anders zeigt, und es thematisch auch nicht um Ärzte mit Migrationshintergrund oder um diesen Arzt als Spezialisten geht?
Diese plakative und aufdringliche Art der versuchten Bürgerbelehrung verfängt nicht und ruft eher Widerstand hervor. Wenn sich dabei auch noch ein durch ständiges Versagen in Verruf geratenes Unternehmen, wie die Deutsche Bahn, engagiert, wird die Botschaft in ihr Gegenteil verkehrt.
https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/welche-gesellschaft-soll-das-abbilden-boris-palmer-kritisiert-deutsche-bahn-und-erntet-shitstorm/ar-BBWdcEI?ocid=spartandhp
https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.deutsche-bahn-boris-palmer-sorgt-mit-kritik-an-werbe-kampagne-fuer-empoerung.519fc2e6-e598-4d6d-b5f3-280d1c610f54.html