Isabella Klais / Aufbruch - Wir für Deutschland!
Im Sicherheitsratssaal der Vereinten Nationen in New York lebt Maasmännchen gerade seine Infantilität und retardierte Reife in vollen Zügen aus. Vor leeren Hallen macht er es sich auf einem der ihm wegen seiner geringen Größe etwas überdimensionierten Sitze Platz und läßt sich ablichten wie ein Pennäler, der in der Pause das Lehrerpult einnimmt und sich vorstellt, wie es wäre, wenn… .
Heiko Maas stellt sich also vor, wie es wäre, wenn er ein seriöser Außenminister mit Gewicht wäre, der im Konzert der in der Welt Tonangebenden eine Stimme hätte, die nicht nur Gehör, sondern auch Beachtung fände.
Die Peinlichkeit wäre perfekt, liefe dieses Szenario nicht in der UNO ab. Diese Organisation hört schon lange nicht mehr die Glocken läuten, geschweige denn, daß sie wüßte, wo sie hängen.
Das UNO-Hochkommissariat für Menschenrechte erklärte allen Ernstes, eine UNO-Berichterstatterin für Menschenrechte werde den Fall des von Schergen des saudischen Schandregimes ermordeten saudi-arabischen Journalisten Jamal Khashuggi untersuchen. Dabei verstieg es sich in die absurde Behauptung, dies stelle jedoch keine UNO-Untersuchung dar.
Wie darf man das verstehen? Hat die UNO-Berichterstatterin gerade frei und begibt sich auf Abenteuerurlaub in die Türkei, um dort ein wenig der Spur des Grauens zu folgen? Hat man bei der UNO vor dem saudischen Terrorregime derart Muffensausen, daß man eine offizielle Untersuchung in Abrede stellt und sie als so eine Art von privatem Sandkastenspiel ausgibt? Will die UNO negieren, hierdurch ihrer Verpflichtung zur Aufklärung des Verbrechens nachzukommen? Das hieße dann, die UNO zöge es vor, gegen ihren genuinen Auftrag pflichtvergessen zu verstoßen.
Derweil verunzieren und diskreditieren die Saudis noch immer den UNO-Menschenrechtsrat mit ihrer Mitgliedschaft und führen ihn ad absurdum.
Was soll dieses merkwürdige Gebaren? Die UNO spielt schon lange keine Rolle mehr bei den Konflikten dieser Welt. Wenn sie auch noch selbst die Untätigkeit vorzieht, stellt sie ihre eigene Daseinsberechtigung in Frage.
Die Entscheidung Kanadas, der aus ihrem Lande geflohenen Saudi-Araberin Asyl zu gewähren, quittierte die UNO mit Lob. Doch leere Worte nützen weder Kanada, noch dieser Frau.
Die UNO muß Saudi-Arabien mit Sanktionen dafür belegen, daß es die Ursache für die Flucht seiner Staatsbürgerin geschaffen hat; doch die UNO läßt es bei Floskeln bewenden - nur ein weiteres in der langen Liste ihres Versagens.
Die UNO kritisiert dafür die Oscar-Nominierungen wegen des Fehlens einer weiblichen Kandidatin. Das ist wirklich ein vitales Anliegen. Bravo! Die USA verhandeln mit afghanischen Taliban-Terroristen, die Frauen wie Vieh behandeln. In Saudi-Arabien werden sie wie Sklaven mißbraucht. In Indien und Pakistan sieht es auch nicht besser aus. Aber das ist alles Nebensache. Hauptsache, eine Frau kriegt einen Oscar!
Es ist kein Zufall, daß Heiko Maas sich in der UNO im Zentrum der Macht wähnt. Als tumber Tor bei tumben Toren fällt ihm nicht auf, daß die Musik woanders spielt. Die Macht ist dort, wo er nicht ist. Und das ist doch einmal eine gute Nachricht.
https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/deutschlands-weiter-weg-ins-zentrum-der-macht/ar-BBSJMXG?ocid=spartandhp
https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/französin-untersucht-ermordung-khashoggis/ar-BBSIpH0?ocid=spartandhp
https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/maas-wir-können-auf-die-usa-nicht-verzichten/ar-BBSCums?ocid=spartandhp
https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/saudi-araberin-im-asyl-in-kanada-angekommen/ar-BBS8p5G?ocid=spartandhp
https://www.msn.com/de-de/unterhaltung/celebrity/vereinte-nationen-kritisieren-oscar-nominierungen/ar-BBSD8yr?ocid=spartanntp