Danke für deine Fragen @zuerich!
Wenn es ein Wort nicht gibt, dann ist das Konzept unbekannt. Vergewaltigung tauchte erst mit den weißen europäischen Eroberern auf (wie alle anderen "fehlenden" Wörter auch) und das fehlende Wort wird häufig als Lehnwort aus der europäischen Sprache übernommen. Bei den südamerikanischen Indios ist es dann spanisch oder portugiesisch. Zum Konzept Vergewaltigung und dem Umgang der Eingeborenen damit habe ich Material aus Südamerika, ich werde es demnächst posten.
Zu Sex: Sex und Liebe und Umarmung und Intimität werden bei Indigenen nicht getrennt erlebt/betrachtet. Du kannst dem Link im Artikel folgen, dort steht mehr, allerdings in Englisch.
Prostitution ist völlig undenkbar und unnötig, weil die Menschen in diesen Gesellschaften a) beziehungsfähig sind und b) von klein auf keine Defizite in irgendeiner Form erleben.
Wir, im Gegensatz, sind alle defizitär. Das ist vom System so gesteuert.
RE: Wie fehlende Worte das Weltbild spiegeln